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Alt 19.12.2007, 20:59 Nach oben    #1
Johannes Müller
 
Benutzerbild von $traight-$hoota
 
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Ich muss in der Schule ja ab und zu mal Referate halten und mache die meist medienunterstützt - also mit Computerpräsentation. Bisher hab ich dazu Powerpoint verwendet. Weils jeder nimmt und die Präsentation ohne großen Aufwand mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf dem Präsentationscomputer so dargestellt wird, wie sie erstellt wurde. Vor allem in Hinblick auf ne mögliche Präsentationsprüfung im Abitur möchte ich mich mal nach Alternativen umsehen, weil Powepoint irgendwie nicht so ganz das kann, was ich gerne hätte
Ich komme mit der Templatefunktion von Powepoint überhaupt nicht klar, wenn selbst ein Layout erstelle, wird das irgendwie nicht richtig angewendet und ich muss immer noch Änderungen an den einzelnen Folien vornehmen (Farbe der Überschrift u.ä.). Und generell bietet mir Powerpoint zu wenige Modifikationsmöglichkeiten für die Darstellung, also zb Typografie oder Design.
Jetzt frage ich mal, was gibt es denn für Alternativen um vernünftige Präsentationen erstellen zu können. Wichtig ist natürlich auch, dass die Präsentation theoretisch auf jedem beliebigen Computer gleichermaßen lauffähig sein sollte (wichtig wären auch exotische Schriftarten).

Impress von OpenOffice ist je afaik recht ähnlich wie Powerpoint, erfüllt also auch nicht meine Wünsche.
Was mich besonders interessieren würde sind Präsentationen mit GoogleDocs und LaTex; davon hab ich schon gehört, aber was die genau können weiß ich nicht. Kennt das jemand?
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Geändert von $traight-$hoota (19.12.2007 um 21:03 Uhr).
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Alt 19.12.2007, 21:11 Nach oben    #2
Ben
Benjamin Klaile
 
Benutzerbild von Ben
 
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Kurz mal nach "LaTeX Präsentationen" gesucht.

http://www.informatik.uni-hamburg.de...raege/prosper/
http://www.informatik.uni-freiburg.d...ex-Kurs-3.html

Quasi PDF-Dateien erstellen, in denen man dann navigieren kann.



Ich habe das Thema mal verschoben.
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Alt 20.12.2007, 09:25 Nach oben    #3
Jonas
 
Benutzerbild von Artemis
 
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Um dann eine PDF-Präsentation (mit LaTeX erstellt) vernünftig darstellen zu können, braucht man aber wieder einen aktuellen Adobe Reader (o.ä.).

Ich habe z.B. mal eine Präsentation mit OO-Impress erstellt und dann nach PDF exportiert. Auf dem Laptop, auf dem das dann lief war eine etwas ältere Version des Readers. Aus diesem Grund wurden keine Folienübergänge dargestellt.

EDIT: In der c't 09/07 ist auf Seite 190 eine Artikel zum Thema "Präsentationen mit LaTeX" – habs mir aber noch nicht durchgelesen.
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Geändert von Artemis (20.12.2007 um 09:27 Uhr).
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Alt 20.12.2007, 10:20 Nach oben    #4
Martin Schröder
 
Benutzerbild von Orolhawion
 
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Zitat:
Zitat von $traight-$hoota Beitrag anzeigen
[...] ich muss immer noch Änderungen an den einzelnen Folien vornehmen (Farbe der Überschrift u.ä.). Und generell bietet mir Powerpoint zu wenige Modifikationsmöglichkeiten für die Darstellung, also zb Typografie oder Design.[...]
ich habe diverse schulungen hinter mir, die sich insbesondere mit präsentationstechniken beschäftigt haben. am wichtigsten ist laut diesen schulungen nicht ein aufwendiges design, superspezialeffekte, weiche blenden usw. sondern vielmehr eine uebersichtliche darstellung, eine klare struktur, folien die sich während du sprichst aufbauen bzw. ergänzt werden halten den zuhörer bei dir. meiner meinung nach gibt es nicht "zu wenig schnickschnack" in einer präsentation, nur zu viel... das nur so am rande. ich will damit nur sagen, dass powerpoint oder OpenOffice' variante davon in der regel vollkommen ausreichend ist.
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Alt 20.12.2007, 10:25 Nach oben    #5
Ben
Benjamin Klaile
 
Benutzerbild von Ben
 
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Jap, desweiteren habe ich in einem Seminar in diesem Semester ebenfalls etwas mitgenommen, was dir helfen könnte.

Wenn man einen Vortrag hält, etwas präsentiert, ist es völlig egal, warum etwas nicht klappt. Du bist dafür verantwortlich, dass es funktioniert. Alles andere ist dem Auditorium völlig egal.

Was ich damit sagen will ist, dass man ja durchaus auch im Voraus abklären kann, was du für Voraussetzungen auf dem Computer brauchst. Wenn es denn soweit ist, solltest du vor der eigentlichen Präsentation (bestenfalls mit genügend Vorlauf) absichern, dass diese Voraussetzungen auch wirklich gegeben sind.

Das macht sich übrigens gut, wenn du da dann hartnäckig dranbleibst .. jedenfalls sollte es das.
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Alt 20.12.2007, 10:31 Nach oben    #6
Martin Schröder
 
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Zitat:
Zitat von Ben Beitrag anzeigen
Wenn man einen Vortrag hält, etwas präsentiert, ist es völlig egal, warum etwas nicht klappt. Du bist dafür verantwortlich, dass es funktioniert. Alles andere ist dem Auditorium völlig egal.
bestes beispiel, die IHK. bei denen macht man die präsentation seines abschlussprojekts (abhängig vom ausbildungsberuf) und wenn dir da was kaputt geht, auch wenn du nix dafuer kannst, die lassen dich durchfallen. ich hatte damals meine präsentation auch auf folien dabei, fuer den fall der fälle, ok, bei stromausfall hätte auch ich pech gehabt, aber so gehts dann wenigstens noch mit OHP.. bereite dich gut vor, sieh dir den raum möglichst vorher an, finde heraus was es dort schon gibt und was du eventuell noch besorgen musst, buche den beamer fruehzeitig und nicht erst am abend vorher, da issa womöglich schon weg. bereite dich einfach, wenns wirklich wichtig ist, so gut vor, wie du kannst.
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Geändert von Orolhawion (20.12.2007 um 10:33 Uhr). Grund: ganz bösen rechtschreibfehler korrigiert. eieiei.
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Alt 20.12.2007, 11:23 Nach oben    #7
Martin Breuer
 
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Leicht vom Thema weg, aber irgendwie passend, da unkonventionell und gut:

http://identity20.com/media/OSCON2005/
Gefühlte 30 Folien pro Minute...
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Alt 20.12.2007, 16:35 Nach oben    #8
Johannes Müller
 
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vielen dank schonmal, mir ging es aber in erster linie nicht darum, wie ich eine gute präsentation halten kann, sondern was für software es als unterstützung gibt.
mir ist auch klar, dass man keinen großen Schnickschnack in ner Präsentation verwenden sollte (hab da auch schon die unmöglichsten Dinger gesehen... von augenkrebs bis hüpfender text -). Aber dennoch sollte es irgendwo schon ästhetisch aussehen - und finde ich, hat Powepoint zu wenig möglichleiten und wirkt eher billig oder so...

Die LaTex-Geschichte werde ich mal angucken, macht einen recht guten Eindruck. Beziehungsweise ist es ja eigentlich ne Präsentation per PDF, das halt mit LaTex erstellt wird.
Aber da gibts dann keine animierten Übergänge, was ja - natürlich in begrenztem maße und an passender stelle - auch sinnvoll und förderlich sein kann.
Zitat:
Zitat von Artemis
Ich habe z.B. mal eine Präsentation mit OO-Impress erstellt und dann nach PDF exportiert. Auf dem Laptop, auf dem das dann lief war eine etwas ältere Version des Readers. Aus diesem Grund wurden keine Folienübergänge dargestellt.
Oder doch?? Bin grad etwas verwirrt... Hat PDF da spezielle Präsentationsfeatures?
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Alt 20.12.2007, 20:42 Nach oben    #9
Jonas
 
Benutzerbild von Artemis
 
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Also PDF kann anscheinend Folienübergänge.

Siehe Anhang.

EDIT: Kann man in OpenOffice beim Exportieren, auswählen, ob Folienübergänge benutzt werden sollen oder nicht. Da PDF aber nicht alle kann, die OO kann, kommt es eventuell zu komischen Effekten. Für ein kreisförmiges Einblenden kommt ein schachmusterförmiges Einblenden o.ä.
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf presentation.pdf (142,6 KB, 7x aufgerufen)
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Alt 21.12.2007, 23:01 Nach oben    #10
Nordlicht
 
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Am wichtigsten ist eh der Inhalt. Ich musste letztens in Religion ein 30 Minuten dauerndes Referat ertragen, bei dem die referantin selbst keine Ahnung hatte, was sie da vorne überhaupt macht.
Zu allem Überfluss waren die Bilder (die teilweise nichts mit dem Thema zu tun hatten) mit Word präsentiert...also einfach auf eine Seite geklatscht und fertig. So sollte es nicht laufen

Powerpoint und impress haben i.d.R. immer recht gute Ergebnisse geliefert. Wie erstellt man eigtl. so eine Vorlage/Template? Würde mich mal interessieren...
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Geändert von Plankton (21.12.2007 um 23:06 Uhr).
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Alt 22.12.2007, 02:12 Nach oben    #11
Johannes Müller
 
Benutzerbild von $traight-$hoota
 
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Zitat:
Zitat von Plankton Beitrag anzeigen
Wie erstellt man eigtl. so eine Vorlage/Template? Würde mich mal interessieren...
Mich auch. Zumindest wie mans richtig macht
Also prinzipiell geht das so, dass du eine beliebige Präsentation als Foliendesign laden kannst (in der Sidebar mit den Foliendesigns gibts unten nen Button "Durchsuchen...". Da kann man eine Vorlagen-Präsentation auswählen und deren Design wird dann für die aktuelle Folie bzw. Präsentation angewandt. In der Theorie sollte das wohl zumindest so klappen
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Alt 22.12.2007, 16:14 Nach oben    #12
Martin Breuer
 
Benutzerbild von WarrenFaith
 
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Ein Template dürfte der sogenannte Master (Powerpoint) sein. Ansicht -> Master -> Folienmaster

Dort habt ihr ein Template für eine normale Präsentationsseite. Wenn ihr in der Seitenübersicht (meistens links zu sehen) rechte Maus reinklickt, dann könnt ihr noch das Titelbild der Präsentation als Master definieren/einfügen.

Ich hoffe das hat eure Frage beantwortet
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Alt 25.12.2007, 06:24 Nach oben    #13
Lutz
 
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Zitat:
Zitat von Orolhawion Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von Ben Beitrag anzeigen
Wenn man einen Vortrag hält, etwas präsentiert, ist es völlig egal, warum etwas nicht klappt. Du bist dafür verantwortlich, dass es funktioniert. Alles andere ist dem Auditorium völlig egal.
bestes beispiel, die IHK. bei denen macht man die präsentation seines abschlussprojekts (abhängig vom ausbildungsberuf) und wenn dir da was kaputt geht, auch wenn du nix dafuer kannst, die lassen dich durchfallen. ich hatte damals meine präsentation auch auf folien dabei, fuer den fall der fälle, ok, bei stromausfall hätte auch ich pech gehabt, aber so gehts dann wenigstens noch mit OHP.. bereite dich gut vor, sieh dir den raum möglichst vorher an, finde heraus was es dort schon gibt und was du eventuell noch besorgen musst, buche den beamer fruehzeitig und nicht erst am abend vorher, da issa womöglich schon weg. bereite dich einfach, wenns wirklich wichtig ist, so gut vor, wie du kannst.

Ohhh, wie recht du doch hast... Ich wünschte mir, ich hätte auch nochmal die kompletten 20 Folien 10 Mal ausgedruckt, aber das Glück war mir dann doch gegben, das NICHTS schief gelaufen ist. Ich war ja auch der Allererste, Überhitzung der Birne oder des Laptops entsprechend sehr unwahrscheinlich *gg*

Aus meiner Erfahrung heraus muss ich aber auch sagen, dass weniger definitiv mehr ist. Während der Ausbildung mussten wir alle Projekte in der BBS vor der Klasse präsentieren mit dem Hintergrund Präsentationen im Allgemeinen zu üben, sowie das richtige Vorbereiten auf einen solchen Vortrag.

Sicherheitshalber hatte ich auch alle meine Folien nochmal ausgedruckt (der Scheiß hat mich damals 50 Euro gekostet, die waren es aber wert!) und eine recht gute Idee ca. 10 Minuten bevor ich zur Schule fahren wollte: Ich habe alle Screenshots aus der Präsentation entfernt und separat abgespeichert, so konnte ich die PRäsentation auflockern, indem ich über den Beamer lediglich die Text-Folien zeigte und über den OHP die Screenshots an die Wand geworfen habe. Das war etwas, das sehr gut beim "Publikum" ankam.
Vielleicht ist das für dich ja auch eine Idee, sofern genügend Projektionsfläche zur Verfügung steht, dann kannst du die Inhalte dann ja auch trennen und mehrere Medien benutzen?!

Ich hoffe für dich jedenfalls, dass du auch weißt, dass man nach möglichkeit nicht mehr als 5-9 Zeilen Text auf einer Folie unterbringen solltest, denn auf manchen Lehrgängen habe ich Präsentationen vorgestellt bekommen, bei denen sich einem die Nackenhaare kräuseln, wenn man auf 20 Meter Entfernung bei einer Bilddiagonalen von gerade mal 2,5 Metern einen 30zeiligen Text lesen soll...
Tipp: Wenn es möglich ist, schau dir den Raum an, bau dort alles auf, wie es auch am Präsentationstag aufgebaut werden soll, prüfe, ob das Blickfeld für alle frei ist und ob die Projektionsfläche gut genutzt werden kann (notfalls den Beamer weiter von der Wand weg stellen). Teste auch die Sicht aus der hintersten Reihe bzw. der größtmöglichen Entfernung zur Projektion und schau, ob du von da alles erkennen kannst (gerade bei den von dir angesprochenen exklusiven Schriftarten!).

Wenn du nur Stichworte benutzt und diese in deinem Vortrag erklärst, eine saubere Struktur hast, jeder alles erkennen kann, ohne ein Opernglas benutzen zu müssen und niemand hinterher sagen kann "Ähm, was?", hast du eigentlich schon gewonnen, exklusive Schriftarten hin oder her. Meine Präsentation hatte keine Übergangseffekte und Arial als Schriftart, hat dennoch zu 100% gereicht.
Mach dir das Leben nicht selber schwer, nur weil du die Otto-Normal-Verbraucher-Dummies mit Effekten fangen willst...
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Paradox ist, wenn jemand für seinen Alkoholkonsum geradestehen soll
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