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| Benjamin Klaile Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Remagen
Beiträge: 4.480
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Hallo, also ich hab überhaupt keine Ahnung von Kabelfernsehen und von entsprechenden Anschlüssen noch viel weniger. Wir haben einen Kabelanschluss bei Kabel Deutschland (KD). Das läuft auch wunderbar. Jetzt würden wir aber gerne einen zweiten Fernseher nutzen können, so dass man im Wohnzimmer und im Schlafzimmer getrennte Sendungen schauen kann. Ich habe in den letzten Tagen eine Menge im Internet gesucht und auch eine Menge Informationen gefunden, aber ehrlich gesagt bin ich nicht in der Lage diese ganzen Informationen so zu verarbeiten, um mir die Frage, wie man den oben erklärten Wunsch denn realisieren kann, selbst beantworten zu können. So bin ich z.B. auf die Möglichkeit gestoßen zwei Fernseher über einen Verteiler nutzen zu können[1]. Aber dann hat man wohl zwei Mal den gleichen Sender und wenn man umschaltet dann ändert sich das Programm auf beiden Rechnern, oder? Dann habe ich auch gefunden, dass man da irgendwie etwas über die Smartcards von KD machen kann!? (finde gerade den Link nicht mehr) Kann mir jemand dabei helfen? Bei Fragen einfach stellen. Ich versuche sie so gut wie möglich zu beantworten. [1] http://www.hifi-forum.de/viewthread-98-3490.html |
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| | Nach oben #2 |
| Daniel Golowin Registriert seit: 17.11.2005 Ort: Rheinland-Pfalz, Osthofen
Beiträge: 122
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Eigentlich müsste es problemlos funktioniert mit einem ganz einfachen T-Stück, wo ein Kabel auf zwei geteilt wird. Zumindest war das beim analogen Anschluss so. Den erwähnten Verteiler brauchst du eher bei Satellitenschüssel. Zumindest kannte ich das bei Kabel bisher nicht. |
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| | Nach oben #3 | |
| Jann Hendrik Bekaan Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Wildeshausen
Beiträge: 2.214
| Zitat:
Als T-Stück sollte reichen: http://www.amazon.de/Hama-Antennen-V...327583-4798641
__________________ Umfragen: Wenn du dich in ein interessantes Thema eingearbeitet hast, dann lass andere daran teilhaben! Danke! | |
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| | Nach oben #4 |
| Blubb... öfz Registriert seit: 16.03.2006 Ort: Berlin
Beiträge: 419
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Das sollte nicht nur reichen, das reicht sogar! Hab hier daheim das gleiche System Son T-Stück kostet 3-5 € im Fachhandel deiner Wahl. Aber geize nicht mit dem TV-Kabel! Hatte ne Zeit lang das billigste, das es gab, und die Qualität war weit schlechter als mit einem teueren!
__________________ Vive la France! Welcome to Sarkoworld... |
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| | Nach oben #5 | ||
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 18.03.2005
Beiträge: 591
| Zitat:
Es ist allerdings möglich 2 solcher Geräte mit einander zu verbinden, und damit 2 Ausgänge für den Kabelanschluss zu bekommen. Zitat:
Der Fernseher versucht zwar solche Verluste auszugleichen, aber durch so eine Teilung bekommt der Fernseher weniger Spannung am Antenneneingang. | ||
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| | Nach oben #6 |
| Benjamin Klaile Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Remagen
Beiträge: 4.480
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Herzlichen Dank erstmal. Danke @CIX, bzgl. Verteiler und Verstärker hatte ich wohl einfach nur was vor den Augen. Heißt für mich also, dass so ein T-Stück reicht, aber in Kombination mit so einem Verstärker erst "wirklich gut" funktioniert? Ich werde mir dann mal so ein T-Stück besorgen und dann mal schauen, wie die Empfangsqualität an den Fernsehgeräten ist. Die sind beide nicht mehr die neuesten! |
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| | Nach oben #7 |
| Lutz Registriert seit: 14.08.2005 Ort: Nienburg / Weser
Beiträge: 684
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Zum Thema "Wenn ich das Programm an dem einen gerät ändere ..." und "Was mit der Smartcard machen ...": Das Antennenkabel ist vollkommen unabhängig vom Kanal, den du am Fernseher schauen willst, es überträgt schlichtweg alle Programme und der gewünschte Kanal wird erst vom Tuner rausgefiltert und angezeigt. Ergo: Du kannst ohne Zusätzliche Geräte verschiedene Programme schauen, da in jedem aktuellen Fernseher ein eigener Tuner enthalten ist. ABER: Diese Tuner sind i.d.R. für analoges Fernsehen (und bei manchen auch für DVB-T) gedacht. Sprich: Für digitale Kanäle benötigst du einen Digital-Tuner und eine passende Smartcard, auf der die Informationen zum abonnierten Programm enthalten sind. Du kannst also nur Programme schauen, für die du auch "angemeldet" bist. Andere digitale Inhalte werden mit einem freundliche Hinweis, dass die Smartcard dafür nicht freigeschaltet ist schlichtweg nicht angezeigt. Willst du nun also an beiden Fernsehern digitales Fernsehen genießen, musst du für jeden Fernseher je einen Digital-Tuner haben und zusätzlich auch noch je eine Smartcard pro Tuner. Ansonsten würde es mit einem T-Stück und eventuell einem Verstärker (das kommt jedoch auf die Hausverkabelung und die Entfernung zur Sendestelle für deinen Kabelanschluss an) ohne Probleme funktionieren, das TV-Angebot aufzuteilen. Du solltest aber bedenken, dass du das Antennenkabel eventuell durch das halbe Haus verlegen musst, jenachdem, wie eure Zimmer aufgeteilt sind und je länger das Kabel ist, desto wichtiger ist die Qualität des Leiters und der Abschirmung (also des Kabels im Allgemeinen). Du solltest auch bzgl. eines Abschlusswiderstandes mal mit einem Fachmann sprechen und ich empfehle dir sogar einen nach Hause kommen zu lassen, um den Anschluss zu vermessen. Klar kostet es was und auch nicht unbedingt wenig, aber wenn man einen echten Fachmann (ich meine einen wirklichen Radio- und Fernsehtechniker und nicht einen 22jährigen Gesellen aus einem Multimedia-Markt oder so) zu Rate zieht, läuft hinterher auch alles wie es soll. Man erspart sich viel Arbeit und Ärger damit.
__________________ Paradox ist, wenn jemand für seinen Alkoholkonsum geradestehen soll |
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| | Nach oben #8 |
| Benutzer Registriert seit: 08.02.2005 Ort: Wien
Beiträge: 85
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Ich muss mal etwas zur Info erwähnen: Bei uns in Österreich ist es verboten, ohne Wissen des Kabelanbieters ein weiteres Fernsehgerät anzuhängen. Man kann sich natürlich denken, wie wollen die das herausfinden. Es ist rein technisch aber durchaus möglich, dass man auf cm genau bestimmen kann, auf welchem Kabel wo ein Verteiler dranhängt (wie genau das geht, kann ich nicht mehr im Detail erklären, ist zu lange her). Man muss afaik beim T-Stück und bei den weiteren Kabel auf den Widerstand bzw. Leitungswiderstand achten, damit sich das ganze dann wie das ursprüngliche Kabel verhält. Nur bin ich mir nicht sicher, ob das nicht auch noch nachverfolgt werden kann. MfG
__________________ Kosmetik Hobby |
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| | Nach oben #9 | ||
| Benjamin Klaile Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Remagen
Beiträge: 4.480
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Danke für die Antworten! Zitat:
Zitat:
Das ist es mir dann nicht wert! | ||
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| | Nach oben #10 |
| Lutz Registriert seit: 14.08.2005 Ort: Nienburg / Weser
Beiträge: 684
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Ben, versteh mich bitte nicht falsch, du kannst das auch selber verkabeln, es ist nur ein Tipp von mir dann doch lieber einen Profi dran zu lassen. Es gibt keine Gewähr dafür, dass es Probleme gibt, wenn du es selbst machst, nur die Möglichkeit besteht halt (wer Lotto spielt ist vor dem 6er halt nicht sicher
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| | Nach oben #11 |
| Registriert seit: 10.11.2005 Ort: Schweiz -> Basel
Beiträge: 210
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Sind solche Dinge heutzutage nicht einfach nebensächlich? Wir haben bei nem Kumpel einfach ein (weiteres) T dazwischengehängt und das lief. Hätten wir da jetzt wirklich eine merklich bessere Qualität wenn wir das wieder verstärken würden? Gibt ja so Zwischenschlüsse für die Stromleiste dazu. Da hängen bis zu 4 Geräte an einer Dose (WG). Hat da jemand Artikel oder sonstiges dazu? Werd auf jedenfall nächste Woche mal die Ts entfernen und auf die Auswirkungen achten. @mr1st: IMHO ist es nicht möglich herauszufinden wo und welche Geräte angehängt sind. Es handelt sich dabei ja um Koxialkabel. Da wird das Signal doch einfach abgezwackt. Könnte mir schon vorstellen das man da durch die Spannungen, etc. sagen kann, ob da jemand abzwackt oder nicht. Aber genau zu filtern wird da kaum möglich sein. Wenn dann vllt. vor Ort mit Messausrüstung, etc. |
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| | Nach oben #12 | ||
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 18.03.2005
Beiträge: 591
| Zitat:
Zitat:
Mal etwas technisches in ein Forum was eigentlich damit gar nicht zu tun hat Hausanlagen (ob analog oder digital) sind so angelegt, dass an jeder Antennendose ein ausreichendes Signal (db) anliegt, um ein Gerät daran zu betreiben. Mit Gerät meine ich also ein Fernseher oder ähnliches. Was über die Antennendose kommt ist nichts anderes als Hochfrequenz in einen bestimmten Bereich (Kabelfernsehen-Bereich). Diese Hochfrequenz liegt in einer bestimmten Spannung an, damit ein Gerät den optimalen Empfang dieser Hochfrequenz bekommt. Nehmen wir an diese Spannung ist 1 Volt, schliessen ein einfachen Verteiler dazwischen und klemmen 2 Ferseher an. Dann bekommt jeder Fernseher nur noch 0.5 Volt. Also er bekommt nur noch die Hälfte vom dem, was er eigentlich als Eingangsspannung benötigt. Dabei ist es völlig egal ob es sich um Analog oder Digital handelt, auch ein digitales Signal wird per Hochfrequenz übertragen. Bei anlog TV machen sich solche Verluste durch Farbrauschen (unsaubere Farbbildung) bemerkbar. Der Grund liegt daran, dass das Synchronsignal bzw. Burst-Signal zu schwach anliegt und somit die Farbinformationen nicht richtig erkannt werden. Bei digital TV kann es zu Pixelbildung kommen, oder das Bild bleibt hin und wieder einfach stehen (wie eingefroren). Grund dabei ist einfach nur das schwache Signal wodurch FEC oder Symbolrate nicht richtig erkannt wird. Damit man nun diesen Spannungsverlust wieder ausgleicht, bräuchte man einen zusätzlichen HF-Verstärker (Frequezbereich vom Kabelnetz) der das Signal vor dem Verteiler auf 2 Volt anhebt. Antennenkabel kann man leider auch nicht endlos verlegen. Koaxkabel (75Ohm) hat immer eine gewisse Dämpfung, und diese muss ebendfalls ausgeglichen werden, wenn das Kabel zu lang wird. Soweit in Kurzform das Grundprinzip. Ich will damit nur deutlich machen, dass eine effektive und ordentliche Lösung von den örtlichen Gegebenheiten abhängt. | ||
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| | Nach oben #13 | |
| Benjamin Klaile Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Remagen
Beiträge: 4.480
| Zitat:
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| | Nach oben #14 |
| Blubb... öfz Registriert seit: 16.03.2006 Ort: Berlin
Beiträge: 419
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Also wohne auch in nem Haus mit insg 16 Familien, wo ich weiß, dass mindestens 3 davon 2 Fernseher haben. Und wie gesagt, die Qualität ist OK. Ich sag nur: Probieren geht über studieren. Notfalls kann man ja den TStecker wieder zurücktragen
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| | Nach oben #15 |
| Lutz Registriert seit: 14.08.2005 Ort: Nienburg / Weser
Beiträge: 684
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@Ben:
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| | Nach oben #16 |
| Martin Eisengardt Registriert seit: 30.03.2006 Ort: Pfinztal
Beiträge: 355
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Das einzige, was ich an Verschlechterung bei sowas gemerkt hab, ist der Videotext. Der zickt bei mir (analog) rum und zwar auf beiden TVs. Der Digitalreceiver kompensiert das anscheinend recht gut. Das wäre mit ein Indiz, ob die Qualität gegeben ist. Bei einem digitalen Receiver äußert sich ein schwaches/schlechtes Signal eher weniger. Meist merkt man das dann erst durch merkwürdige Bild- und Tonaussetzer bei längerem Betrieb.
__________________ Open Sourcing the Online Gaming Universe PHP/SQL/Java/C++/Assembler. Seit Jahren Mitglied und Entwickler in einem der wohl größten Java-Projekte der Welt: http://weblogs.java.net/blog/hansmul...e_desktop.html |
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| | Nach oben #17 |
| Johannes Müller Registriert seit: 15.09.2005 Ort: Königreich Flieden
Beiträge: 521
| Bei digitalem TV gibt es kein schlechtes Bild - entweder das Signal ist ausreichend und es kommt ein Bild, oder das Signal is zu schwach, dann kommt eben nix. Beim analogen TV wird dagegen bei schlechterm Signal die Bildqualität schlechter, ist aber immer noch da. Wie die Grenzwerte da genau liegen kann ich nicht genau sagen, aber afaik hat der Decoder bei gleicher Signalstärke eher keine Empfang mehr, als dass man beim analogen TV ein merklich schechters Bild hat. Digital ist also anfälliger, hat aber bei ordentlicher Verkabelung (und darauf sollte man schon achten) bessere Qualität.
__________________ Weißt Bescheid - Scheiß wie weit |
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| | Nach oben #18 | |
| Martin Eisengardt Registriert seit: 30.03.2006 Ort: Pfinztal
Beiträge: 355
| Zitat:
Faustregel: Hat man einen Digitalreceiver, äußert sich ein ungenügendes Signal bzw. eine Störung durch Bild- und/oder Tonaussetzer und je nach Receiver mit einer Warnmeldung. Bei einem analogen Empfang in der Regel nur durch ein unsauberes Bild/Ton und insbesondere rumzickendem Videotext. Sind bei einem analogen Fernseher stattdessen Bild- und Tonaussetzer zu beobachten, liegt das Problem einen Anschluss vorher, also in der Regel am Hausanschluss oder sonstwo im Provider-Kabelnetz. Nicht zu verachten sind auch so Phänomene wie: An einem Anschluss empfange ich ARD digital, am zweiten Anschluss nicht. Das lag bei uns an Störungen durch den Radioempfang bzw. den benachbarten Anschluss. KabelBW installiert eine neue Endbuchse im Materialwert von 5 Euro und schon gings.
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