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| Jann Hendrik Bekaan Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Wildeshausen
Beiträge: 2.379
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Durch einen blog-Eintrag bin ich auf diese Seite gestoßen. Aber irgendwie bin ich zu doof zu verstehen, was mir das ganze sagen soll... Hat jemand weitere Infos dazu?
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| | Nach oben #2 |
| Martin Eisengardt Registriert seit: 30.03.2006 Ort: Pfinztal
Beiträge: 355
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Ich hätte sowas von einem gewissen Hamburger Richter erwartet, nicht von Lüneburg. Naja, man lernt nie aus.
__________________ Open Sourcing the Online Gaming Universe PHP/SQL/Java/C++/Assembler. Seit Jahren Mitglied und Entwickler in einem der wohl größten Java-Projekte der Welt: http://weblogs.java.net/blog/hansmul...e_desktop.html |
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| | Nach oben #3 | |
| Martin Breuer Registriert seit: 17.08.2005 Ort: Berlin
Beiträge: 1.653
| Zitat:
__________________ I did it my way - Senseless-Blog Weihnachtsgeschenk? Schülern helfen - Bodypainting Kalender für 2009 | |
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| | Nach oben #4 |
| Jann Hendrik Bekaan Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Wildeshausen
Beiträge: 2.379
| Auch dann nicht, wenn man das mit denen (Kunden) vereinbart? Denn ich verstehe das Ausfiltern von SPAM als wünschenswerte Dienstleistung!
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| | Nach oben #5 |
| Martin Breuer Registriert seit: 17.08.2005 Ort: Berlin
Beiträge: 1.653
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Gute Frage, schlechte Antwort: Ich hab keine Ahnung
__________________ I did it my way - Senseless-Blog Weihnachtsgeschenk? Schülern helfen - Bodypainting Kalender für 2009 |
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| | Nach oben #6 |
| Martin Eisengardt Registriert seit: 30.03.2006 Ort: Pfinztal
Beiträge: 355
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Das ist so halt auch einfach nur Quatsch. Ich hätte aber gerne mal das Urteil als solches gesehen also die Urteilsbegründung. Solange nirgendwo eine Referenz dazu auftaucht, könnte es auch ein HOAX sein. Achja: Es geht hier wohl um einen Provider, also einen, dessen Geschäft es ist, u.a. eMail-Postfächer für Kunden anzubieten. Das wäre ein Unterschied zu einer Firma, die per "Postfach" mit Kunden kommuniziert bzw. deren Vertragsbestandteil nicht das Bereitstellen eines eMail-Postfaches ist.
__________________ Open Sourcing the Online Gaming Universe PHP/SQL/Java/C++/Assembler. Seit Jahren Mitglied und Entwickler in einem der wohl größten Java-Projekte der Welt: http://weblogs.java.net/blog/hansmul...e_desktop.html Geändert von mepeisen (11.10.2007 um 15:09 Uhr) |
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| | Nach oben #7 | |
| Martin Schröder Registriert seit: 15.12.2004 Ort: Stockholm
Beiträge: 116
| mein hoster (hosteurope) sagt folgendes: Zitat:
__________________ "Wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit gehen." ___________________________ | |
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| | Nach oben #8 |
| Jann Hendrik Bekaan Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Wildeshausen
Beiträge: 2.379
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Ok, dann kann ich aber auch clientseitig filtern. Thunderbird bietet da ja einen Filter an. Ich will hier auch keine Diskussion über Vor- und Nachteile von client-/serverseitiger Verarbeitung diskutieren... Aber der Vorteil ist doch, dass mein Betreiber schon den größten Teil an erwiesenem SPAM rausfischt. Was ich da so an Zahlen in den Ohren habe, da wird mir übel, wenn ich mir vorstelle, dass ich da einen Anteil davon auch noch abrufen müsste... Die 200 SPAM-Mails am Tag reichen mir!
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| | Nach oben #9 |
| Martin Schröder Registriert seit: 15.12.2004 Ort: Stockholm
Beiträge: 116
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na das gute daran ist, dass die als spam markierten emails in nen anderen ordner aufm server verschoben werden und demnach nicht von meinem emailclient heruntergeladen werden. somit verbleiben sie auf dem server und ich muss dann via webmail schauen, ob vielleicht doch ne mail fälschlicherweise als spam markiert wurde. der rest (meistens alles) wird mit zwei klicks gelöscht.
__________________ "Wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit gehen." ___________________________ |
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| | Nach oben #10 |
| Jann Hendrik Bekaan Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Wildeshausen
Beiträge: 2.379
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inzwischen hat heise das Thema aufgegriffen: http://www.heise.de/newsticker/meldung/97568
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| | Nach oben #11 |
| Martin Eisengardt Registriert seit: 30.03.2006 Ort: Pfinztal
Beiträge: 355
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So. Nachdem ich mir diverseste Sachen einmal durchgelesen habe. Punkt 1. Der Provider hat diese Maßnahmen (Blacklist etc.pp.) getroffen, nachdem sich ein Kunde bei ihm beschwert hat. Der Provider hat also aus der Willenseklärung eines Kunden abgeleitet, dass der Versender der eMails auf eine globale Blacklist gehört. Genau jener Kunde hat sich regulär gemeldet, insofern ist das also (zumindest zeitweise) eine erwünschte Spam gewesen. Es handelt sich bei den fraglichen Mails nicht um klassischen Werbespam sondern um - aus Sicht des Kunden - falsche Rechnungen. Der Kunde ist übrigens sein eigener Provider. So habe ich es herausgelesen. Er betreibt also Mail-Server, wo er selbst die eMails erhalten hatte und wo er wohl Accounts weitervermarktet. Also nochmal wirken lassen: Ein Provider erhält Mails, die er explizit erhalten wollte. Ob er nun sein eigener Kunde ist oder nicht, ist ja piepegal. Er betreibt für dritte Kunden eMail-Accounts. Dadurch, dass er sie explizit erhalten wollte, ist das per Definition kein Spam. Der Versender schickt nun (so die Behauptung des Providers) falsche Rechnungen. Es gibt einen rechtlichen Unterschied zwischen falschen und gefälschten Rechnungen. Das Verschicken falscher Rechnungen ist keine Straftat. Der Empfänger widerspricht und gut ist. Immer noch kein Spam. Der Versender schickt weiter falsche Rechnungen. Weder Spam noch straftat, sondern einfach nur ärgerlich. Ob das per Mail oder per Brief passiert (Stichwort: Falsche Forderungen, die von dubiosen Inkassounternehmen eingefordert werden), ist schnurzegal. Nun verlangt der Provider, dass doch der Versender endlich aufhören möge, ihm Mails zuzustellen. Soweit ist es OK. Da der Versender sich uneinsichtig zeigt, befördert der Provider diesen auf eine Blacklist. Ob nun auf eine die nur für ihn gilt oder eine globale, sei mal aussen vorgestellt. Auf jeden Fall liegt hier seitens des Versenders weder per Definition eine Straftat noch ein Spamming vor. Trotzdem verhindert der Provider, dass der Versender eMails an vielleicht tausende potentielle Kunden verschickt. Das ist Wettbewerbswidrig. Und demnach ist das Urteil völlig logisch...
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| | Nach oben #12 |
| Jann Hendrik Bekaan Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Wildeshausen
Beiträge: 2.379
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naja - wenn ich die Welt der E-Mails in Ham (erwünschte Mails) und SPAM (nicht erwünschte Mails) einteile, dann gehören gefälschte Rechnungen auf jeden Fall zu SPAM (sofern ich sonst keinerlei Kontakt zu dem Laden habe), was aber in diesem Fall nicht unbedingt immer so sein muss... Ich habe kein Jura-Studium hinter mir - ergo werde ich _die_ Welt auch nie so recht verstehen.... Mir sagt das Urteil jedenfalls, dass sich die Welt für mich nicht ändert...
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| | Nach oben #13 |
| Martin Eisengardt Registriert seit: 30.03.2006 Ort: Pfinztal
Beiträge: 355
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Siehs mal so rum: Du betriebst eine Seite, bei der du Dienstleistungen verkaufst. Essentieller Bestandteil ist, dass du via eMail mit deinen Kunden in Kontakt treten willst. Nun sagt einer derer, die sich auf der Seite angemeldet haben: "Ich will die Mails nimmer". Dummerweise ist der Kunde zugleich Admin von Web.de und nimmt dich in die Blacklisten auf. Findest du das als Dienstleister dann gut? Nun male man die Dimension vielleicht etwas kleiner und schon hast du grob umrissen den Fall, um den es hier geht. Klar, irgendein fader Beigeschmack bleibt, weil da wohl irgendwie die geschickten Rechnungen nicht richtig waren. Aber in Deutschland ist es nunmal nicht verboten, sich bei einer Rechnung zu vertun und dann als Folge eine falsche Rechnung zu verschicken.
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