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Alt 04.07.2007, 11:24 Nach oben    #1
Ben
Benjamin Klaile
 
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Ort: Remagen
Beiträge: 4.480
Standard Kosten- und Leistungsrechnung

Hi,
ich lernen derzeit für eine Klausur in im Titel genannter Veranstaltung.



Vielleicht hat ja hier jemand Ahnung von dem ganzen Scheiß!

Ich habe Probleme beim Verständnis, was sogenannte Grenzkosten sind.
Es gibt natürlich Quellen, aber so wirklich weiterhelfen tun die mir nicht.

Ich kopiere hier mal einen Beitrag aus so nem Studentenforum der FH Remagen hier rein.

Zitat:
Hi,
ich habe eine Frage zur Berechnung von Kosten, insbesondere von Stückkosten.

Im Buch vom Graumann gibt es auf Seite 43 ein Beispiel.

Kurz:
- maximale Ausbringungsmenge 500 Stück pro Monat
- fixe Kosten 20000 Euro
- im letzten Monat 400 Stück fertiggestellt
- Gesamtkosten von 80000 Euro.

Ich habe generell Probleme mit diesen Fragestellungen ..

a) Wie lässt sich der Kostenverlauf charakterisieren?

Hä? Was is los? Wo ist denn da ein Verlauf? :-/


b) Berechnung von Nutz-, Leer-, Stück- und Grenzkosten.

Nutz- und Leerkosten sollten ja 16.000 bzw. 4.000 sein, bezogen auf die Aussage, dass Nutzkosten der Teil der fixen Kosten sind, "der auf die ausgelastete Kapazität entfällt".

Gut, wie berechne ich nun aber die Stückkosten?
Im Buch werden Stückkosten nochmals in Grenzkosten und Durchschnittskosten unterteilt. Mein Problem liegt jetzt darin, dass ich nicht
1. nicht weiß, wie man "allgemeine" Stückkosten berechnet
2. gar nicht weiß, wie ich letztlich die Grenzkosten berechne

Grenzkosten wäre nun bei mir
Gesamtkosten (80.000) geteilt durch die Produktionsmenge (400 Stück), so dass ich letztlich auf 200 Euro/Stück kommen würde.

Grenzkosten deswegen, weil im Buch steht
Zitat:
Grenzkosten (marginale Kosten der letzten erzeugten Leistungseinheit ..
Ich bin verwirrt.
Danke für die Hilfe.

Im Forum gibt es einen Beitrag von "Renkforce" (Diplomer KLR II-Forum) zu Stückkosten, aber der hat mir nicht so wirklich weitergeholfen.

Danke im Voraus.


PS:
Wenn mir einer mal etwas einfacher erklären kann, was Fixkostendegression erklären kann, dann wäre das auch nett .. es reicht eine grobe Erläuterung.

Im Buch und bei Wikipedia verstehe ich irgendwie den Hintergrund nicht.


PPS:
Also mir ist nu klar, dass ich oben nicht die Grenzkosten, sondern die Stückkosten ausgerechnet habe.

Quelle: http://prodman.wu-wien.ac.at/downloa...text/kap02.htm

Dort steht
Zitat:
Unter Grenzkosten versteht man jene Kosten die bei Erweiterung der Produk tion um eine Mengeneinheit entstehen. Anders formuliert heißt dies, dass die Grenzkosten der Kostenzuwachs je Produktionsfaktoreinheit sind.
Die Stückkosten sind dagegen genau das, was ich oben angegeben habe (so habe ich das jedenfalls verstanden).

Die Frage ist nun ... wtf .. was sind Grenzkosten?


Argh, ich raffs net.
Ich habe hier nun noch was gefunden, allerdings widerspricht sich das doch irgendwie

Zitat:
variable Stückkosten: Kvar/x
Grenzkosten: (Kges.-Kfix)/x = Kvar/x
Die Gleichung bei den Grenzkosten verstehe ich nicht, da das ja dann in meinem Fall 150 = 50 wäre ...

Nochmals danke. Kann doch net so schwer sein ..
Herzlichen Dank, falls mir jemand helfen kann.

Geändert von Ben (04.07.2007 um 11:33 Uhr).
Ben ist offline  
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Alt 04.07.2007, 11:44 Nach oben    #2
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Oh Gott... also Kostenrechnung ist bei mir jetzt 2 Jahre oder so her und in den anderen Kursen wo sowas drankam bin ich bisher durchgefallen, aber gut...

Zitat:
- maximale Ausbringungsmenge 500 Stück pro Monat
- fixe Kosten 20000 Euro
- im letzten Monat 400 Stück fertiggestellt
- Gesamtkosten von 80000 Euro.
Variable Stückkosten sind also nicht 80000/400, sondern (80000-20000)/400 = 150

Die variablen Kosten sind ja gerade die Kosten, die du erhälst, wenn du von den Gesamtkosten die Fixkosten abziehst (anders sind die da ja nicht angegeben). Wie du auf die 50 kommst weiß ich nicht, aber die Gleichungen sehen so aus, als ob die variablen Stückkosten die Grenzkosten wären (was nach Definition von Grenzkosten sinnig erscheint).

So... sollte sich noch irgendwer darüber gewundert haben, warum ich da ständig durchfalle: Hier war ein Beispiel.
Keine Ahnung, ob dir das nun geholfen hat und auf mein Gedächtnis ist ja nun echt nicht verlass, aber ich find's irgendwie sinnig.
pago ist offline  
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Alt 04.07.2007, 11:50 Nach oben    #3
Ben
Benjamin Klaile
 
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Jau, hi.

Die 50 sind Quatsch. Habe da variable Kosten mit Fixkosten durcheinander gebracht (also auf dem Blatt Papier hier vor mir).

Ist das denn immer so, dass die Grenzkosten die variablen Kosten sind?
Wenn ja, wieso denn?

Ja, jetzt kommt wieder was mit Steigung und Co. Aber ich meine eher eine "nicht-mathematische" Erklärung. Quasi ein Beispiel, an dem man sich das klarmachen kann. Ich denke, dass das dann einfacher zu verstehen ist.
Ben ist offline  
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Alt 04.07.2007, 12:02 Nach oben    #4
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Hmm... eventuell könnte folgendes Szenario was anderes liefern:

Angenommen, die Kapazität ist auf 500 beschränkt, kann aber durch inbetriebnahme einer zweiten Maschine auf 1000 gesteigert werden. Wenn nun also statt 500 Einheiten 501 Einheiten produziert werden sollen, entstehen zusätzliche Kosten für diese Einheit (nämlich die Fixkosten für die zweite Maschine) und jede weitere, die über die 500 hinaus produziert wird (vermutlich wird das aufgeteilt).
Aber: Ich habe keine Ahnung. Kann nachher mal in meinem kleinen gelben Buch nachsehen (kann ich übrigens empfehlen, kostet vier Euro oder so und ist sehr hilfreich).
pago ist offline  
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Alt 04.07.2007, 12:08 Nach oben    #5
Ben
Benjamin Klaile
 
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Dein Beispiel mit der Anschaffung einer neuen Maschine wird bei den sprungfixen Kosten eingestuft.

Die Fixkosten sind halt eine zeitlang fix ( ), erhöhen sich dann aber sprunghaft auf z.B. das Doppelte, wenn eine neue Maschine angeschafft wird.

Variable Kosten steigen ja proportional zur produzierten Stückzahl, können somit in €/Stück angegeben werden.
Hm, also irgendwie ist das alles doof.
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Alt 04.07.2007, 14:19 Nach oben    #6
Ben
Benjamin Klaile
 
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Verdammte Scheiße
Wie liest man denn das EStG bzw. die ESt-Richtlinien? Bzw. noch anders ... wo finde ich die ..

Ich habe hier ein EStG vorliegen und nun will ich etwas nachschlagen und zwar "R 31 Abs. 4 EStR"

Alles klar, gehe ich in meinem Ding hier hin und schaue bei mir auf Seite 886 nach und finde dort was zu Freibeträgen zu Familien anstatt zur Bewertung von beweglichem Anlagevermögen (hab die Richtlinien hier nicht gefunden. )

Hm, ich lese also das Buch hier falsch.
Kann mir da jemand helfen?
Ben ist offline  
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