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| Christian Schuhmann Registriert seit: 09.03.2007 Ort: Nürnberg
Beiträge: 58
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Nabend, nun ist es so weit und ich muss mich mit der Speicherung von unternehmenskritischen Daten beschäftigen (bei mir handelt es sich z.B.: um eine Kunden- und Lieferantendatenbank). 1. Die Speicherung Die Daten müssen ja irgendwie verschlüsselt werden, ich dachte an eine symmetrische Verschlüsselung (Blowfish, whatever) mit einem im System hinterlegten Key. Wie würdet ihr das anpacken? 2. Der Zugriff Nachdem nun die Daten (hoffentlich) sicher verstaut sind, stellt sich die Frage des Zugriffs. Das System soll modular gehalten sein, d.h. auch Module von anderen Herstellern. Nun kann ich ja ein Proxyobjekt, das den Zugriff zwischen der Datenbank und dem Modul kontolliert, schalten, aber andere Module könnten einfach an dem Objekt vorbei auf die Daten zugreifen. Lösungen:
Ich bin dankbar für jede Idee und jeden Vorschlag. bobby. |
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| Benutzer Registriert seit: 03.12.2005 Ort: Osnabrück
Beiträge: 75
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Hallo, Zitat:
Zitat:
Gruß Christian | ||
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| | Nach oben #3 | ||
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 27.02.2006
Beiträge: 146
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Hallo, Zitat:
Anders sieht es aus, wenn Du verteilte, miteinander kommunizierende Systeme hast. Um den Datenaustausch zu sichern gegen abhören und modifizieren, macht es Sinn, eine Verschlüsselte Kommunikation zu verwenden. Die simpelste Form davon wäre HTTPS/SSL. Besser dabei - so denn die Komponenten es zulassen - wäre eine Public/Private Key-Architektur, bei der natürlich der jeweils zugehörige Private Key lokal auf der jeweiligen Maschine hinterlegt wird. Vergleichbares gilt im Übrigen auch mit der Client-Kommunikation (Stichwort Client-Zertifikat). Darüber hinaus sind die Systeme grundsätzlich zu sichern. Dies gilt sowohl physisch als auch netzwerktechnisch. Eine lokale Verschlüsselung ist maximal ein Schutz gegen sporadisch entnommene Daten (physischer Zugang erforderlich). Bei einer systematischen Entnahme kann der Zugriff auch durch Auslesen der Keys erfolgen. Hier hilft nur noch Hardware-Verschlüsselung ... entweder direkt zur Festplatte oder per Software mit TPM als Keystore. Als nächsten Schritt ist das Backup grundsätzlich verschlüsselt durchzuführen!!!! Hier führt kein Weg daran vorbei. Zitat:
Was mir fehlt, ist ein Sicherheitsaudit zu den Daten. Und ich bin der Meinung, wenn dass mit einer Datenbank abgehandelt werden soll, MySQL ist der falsche Partner. Ich sehe da eher Oracle ... sorry. Gruß, Jumper, the II. Geändert von JumperII (22.05.2007 um 11:27 Uhr). | ||
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| Benjamin Klaile Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Remagen
Beiträge: 4.481
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Hallo, ich habe von diesem Thema an sich keine Ahnung und demnach folgt nun auch keine Hilfe, sondern eine Frage. MySQL wirbt mit diesem Text für den Einsatz der Datenbank Zitat:
Was ist denn dann damit gemeint? Hier die Funktionen oder wie? Danke. | |
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| | Nach oben #5 |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 27.02.2006
Beiträge: 146
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Hallo Ben, ich würde es begrüßen, wenn Du genau sagst, was Du an meiner Aussage zu bemängeln hast. So kann ich nur raten und vermuten, dass Dich "meine Meinung" stört, für hochsensible Daten eben nicht MySQL sondern eher Oracle zu verwenden. Wenn es denn so ist: 1. Es ist meine Meinung. 2. Es fusst auf Erfahrungen, die ich gemacht habe. Wenn es um die verschlüsselte Ablage geht: Mit dem Zugriff auf die physischen Dateien von MySQL werde ich typischerweise auch den physischen Zugang zu den PHP Kode-Teilen haben. Damit kann ich mir die entsprechenden Berechtigungen auslesen. Um dies zu unterbinden, müsste für jeden Nutzer ein eigenes Nutzerkonto auf der Datenbank eingerichtet werden, so dass der Nutzer durch sein Login und sein Passwort den Zugang zur Datenbank freischaltet. Dieses Verfahren wäre das sicherste, aber hochgradig störanfällig, da die Rechteverteilung letztendlich sehr komplex wird. Außerdem sind Zugriffsberechtigungen nur auf Table/View herunter brechbar. Sobald aber Zugangsinformationen auf dem Server gespeichert werden müssen, ist der Server ansich zu sichern! Die von MySQL angegebene Aussage ist somit Augenauswischerei. Die Funktionen stellen sicher, dass ein bloses Lesen der physischen Dateien einer Datenbank eben nicht ausreicht, Informationen auszulesen. Somit könnte man es mit einer per JS verschlüsselten HTML-Seite vergleichen. Wenn man das JS entsprechend anwendet, erhält man die eigentliche Seite. Einziger Vorteil bei MySQL .... der Code wird nur bedingt mitgeliefert und hängt in Teilen auch von außen gelieferten Informationen ab. Im Vergleich zur HTML Seite -> Wenn der Inhalt dann in der Sprache der Inkas verfasst wäre, ist trotz Entschlüsselung der Seite der Inhalt noch immer nicht erschließbar. Erst wenn das zugehörige Wörterbuch vorliegt (bei MySQL dann der PHP Code zur Einspeisung/Ausgabe der Daten) ist auch der Inhalt verfügbar. Ich hoffe, meine Aussage erschließt sich jetzt besser Gruß, Jumper, the II. |
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