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| | Nach oben #81 |
| Jonas Registriert seit: 03.06.2006
Beiträge: 244
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Hier mal ein wirklich objektiver und nicht propagandistischer Fernsehbeitrag zum Thema: http://www.youtube.com/watch?v=yJkyIdsaAu0
__________________ Applikations-Programmierung: BlitzMax, BlitzPlus Webentwicklung: PHP, (X)HTML, CSS, JavaScript, MySQL |
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| | Nach oben #82 |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 02.02.2005
Beiträge: 539
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Am Sonntag gibts auf RTL2 einen Bericht zum Thema bei Wunderwelt Wissen http://www.rtl2.de/start.html?page=h...9&Color=000000 |
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| | Nach oben #84 |
| Jann Hendrik Bekaan Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Wildeshausen
Beiträge: 2.378
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ist derzeit auch gleich auf der Startseite verlinkt.
__________________ Umfragen: Wenn du dich in ein interessantes Thema eingearbeitet hast, dann lass andere daran teilhaben! Danke! |
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| | Nach oben #85 |
| Bastian Fenske Registriert seit: 04.01.2006 Ort: Kassel
Beiträge: 853
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Wie wäre es eigentlich mit einem Komplettverbot für Computerspiele? Für die Bildzeitung, für PKW über 100PS, Legebatterien, AKW, MS Vista und den ganzen Mist eben, den die Welt nicht braucht. Immer schön liberal, aber wäre es nicht tatsächlich auch ein attraktiver Plan, all das einfach mal komplett zu verbieten, was einfach nur unsinnig und letztlich kontraproduktiv ist. Kein Mensch braucht Computerspiele. Niemand! Null! Ich arbeite mit Kids von 6 Jahren und älter. Die sind sowas von geil auf die Spiele, die sind völlig fixiert und blockiert in ihrem ohnehin wenig inspirierten Gehirnen und Körpern. Das lässt keinen fühlenden Menschen kalt, die Kids derart "drauf" zu sehen! Im Spiegel stand jetzt irgendwas von wegen Computerspielesucht (10% der Spieler kann man als süchtig einstufen - weiß die Einzelheiten nicht mehr im Kopf). Ist es das wert? Damit man als "vernünftiger" Mensch ab und an mal spielen kann, etwas zu produzieren, an dem hunderte, tausende von Kids tagtäglich stundenlang in ihren Löchern kleben bleiben? Ist ein extremer Standpunkt - natürlich. Und ist auch nicht meiner - nur eine Perspektive, die ich auch in mir hab. Aber was wäre denn so schlimm? Ich dachte kürzlich dran, als ich jemanden die BILD hab lesen sehen. Ich dachte nur: Warum nicht einfach verbieten diese Schundblätter, diese Volksverdummung. Und da kam ich auf diesen Thread hier. Ist natürlich ein ganz anderer Inhalt, aber parallel ist eben: Warum verbietet man nicht einfach rigoros, was neben geringem Nutzen (den auch viele Alternativen bringen) zum Teil gravierende Nachteile hat? Natürlich: Wer setzt hier die Maßstäbe? Unseren machtverblendeten Politikern würde ich das nicht anvertrauen wollen (obwohl ich natürlich keine Wahl habe). Für mich ist die Frage, ob Ballerspiele direkt zum Amoklauf führen eigentlich ein ziemlich absurder Nebenschauplatz, der von der eigentlichen Frage und Thematik ablenkt: Wenn ganze Industriezweige darauf setzen, dass unsere Kids möglichst den ganzen Tag allein vor ihren Rechnern sitzen, dann kann das nicht gut sein! Arbeitsplätze hin oder her! Das kann sich eine Gesellschaft nicht erlauben! Es sei denn, es geht eben darum, das Volk im Rausch der fruchtlosen Stimulation davon abzulenken, dass Vollbeschäftigung ein Mythos ist, dass wir unseren Planeten toasten und Müll produzieren, den wir die nächsten paar zehntausend Jahre irgendwie aus dem Ökosystem verbannen müssen (eine Idee aus dem Wahnsinn geboren). Ich "daddle" auch manchmal. Aber ich würde das auf der Stelle aufgeben, wenn damit einem 6jährigen Dauerzocker der Rechner entzogen würde, oder einer 4jährigen der Fernseher wieder aus dem Kinderzimmer geräumt würde. Stehe der auf, der hier anders entscheiden würde! Die Frage ist hier eben: Wenn die Eltern es einfach nicht packen, den Scheiß zu reflektieren, den sie ihren Kindern und damit unserer Gesellschaft tagtäglich antun, muss dann nicht eben diese Gesellschaft einspringen und klare Ansagen machen? Und damit meine ich nicht das Herausnehmen der Kids aus den Familien (der Staat wäre schon morgen endgültig bankrott), sondern eben auch sowas, wie Computerspiele. Schießt los! Basti |
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| Martin Breuer Registriert seit: 17.08.2005 Ort: Berlin
Beiträge: 1.653
| Zitat:
wie jetzt?Problem ist halt die Gradwanderung. Computerspiele sind doch nicht generell schlecht, nur sind die Computerspiele auch nur ein Mittel, zu dem ein Kind greift, weil es die möglichkeiten und die Lust hat. Die Frage ist doch: muss ein Kind mit 6 Jahren nen Fernseher im Zimmer haben? Definitiv nicht. Muss ein Kind ne eigene Konsole oder den eigenen Rechner haben? Auch nein. Ab einem gewissen Reifegrad des Kindes darf es das. Wenn es selbst entscheiden kann, wann die Geräte an und aus sind und es noch das "ausmachen" kennt und kann. Ich würde meinem Kind den Fernseher ausm Zimmer nehmen, sobald ich sehe, dass er dauerhaft davorsitzt oder den immer und dauernd nebenbei laufen lässt. Ein Kid das genug andere alternativen hat (Sport, Hobbys etc) wird zwar auch Spiele am PC zocken, aber ich kann aus eigenen Erfahrungen sagen, dass aktive Kids sich schnell am PC langweilen, einfach weil ihnen dabei Bewegung fehlt. Verbieten von dingen die schlechtes bringen wird niemals funktionieren. Ich sage nur Prohibition. Auch Aufklärung der Eltern bringt nur wenig, denn die die sich aufklären lassen, sind auch diejenigen die am ehsten ihren Kindern als Eltern gerecht werden. Die Probleme fangen doch schon viel früher an. Wenn die Eltern keine Perspektiven haben weil sie keinen Job haben, dann verbringen leider nicht alle die nun "gewonnene" Zeit mit ihren Kids. Sind die Eltern frustriert und lassen das an den Kids aus, dann hat der Teufelskreis angefangen. Dann nerven die Kids wegen TV und bekommen einen, dann wegen PC und bekommen auch einen. Das einzige was hier stört ist das Geldproblem, aber Kids sind nicht dumm und können ab nem gewissen Alter auch selbst Geld ranschaffen. Mir ist daher folgendes einfach zu kurz gedacht: Zitat:
//edit: Es geht hier einfach um die Werte, die den Kids vermittelt werden müssen. Die Eltern legen den Grundstein und müssen darin unterstützt werden. Schulen sollen für die nötige Bildung und das intellektuelle sorgen (also Fragen stellen und nicht nur alles glauben und schlucken). Ich hab durch meinen Schullaufbahn festgestellt, dass es keine Fächer gibt, die den menschlichen Charakter fördern. Ich hab das nur in meinem LK-Fach PW (politische Weltkunde) erlebt, denn der Lehrer war spitze und forderte von uns umfassendes und kombiniertes Denken. Kein "das war deshalb so" sondern auch mal "was hättet ihr an seiner stelle gemacht". Dann die passenden Antworten wie "dann wärst du nicht weit gekommen weil du das und das nicht beachtet hast" etc. Sowas darf nicht nur den Abijahrgängen vermittelt werden. Das Zusammenspiel der Institutionen muss klappen, von Familienunterstützung über Schule bis hin zu Politik.
__________________ I did it my way - Senseless-Blog Weihnachtsgeschenk? Schülern helfen - Bodypainting Kalender für 2009 Geändert von WarrenFaith (01.03.2007 um 14:10 Uhr) | ||
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| Jann Hendrik Bekaan Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Wildeshausen
Beiträge: 2.378
| Zitat:
Was den Rest angeht so sage ich mal so: Kokain ist verboten. Wieviel Drogentote haben wir? Rauchen ist gesundheitsgefährdend - wieviele Ärzte rauchen? Bildung ist wichtig - wen interessiert es? Verbote bringen idR genau fast nichts - Wissen allein auch genauso viel. Ich stimme meinem Vorredner zu: Das Problem liegt woanders!
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| Bastian Fenske Registriert seit: 04.01.2006 Ort: Kassel
Beiträge: 853
| Natürlich, aber deswegen ja nicht pauschal "wegzudenken". Mir geht es eigentlich mehr darum, diese andere Richtung einfach auch als möglichen Weg in die Diskussion einzubringen. Ich werd das Gefühl nicht los, dass wir in unserer Gesellschaft mit so vielen Symptomen zu kämpfen haben, dass es vielleicht keine schlechte Idee wäre, erstmal ein Breitbandantibiotikum zu verordnen und dann mit der Ernährungsumstellung anzufangen. Wie viele SozPäds beißen sich da draußen die Zähne aus? Wie viele Polizisten, Bewährungshelfer, Jugendrichter, Umweltschützer und und und. Und warum? Weil wir es bestimmten Konzernen bzw. einzelnen Menschen in verantwortlichen Positionen in der Wirtschaft und Politik erlauben, ohne Rücksicht auf Verluste, auf Kosten der Allgemeinheit, ohne den Funken echter Verantwortung Kohle zu machen. Wir akzeptieren das einfach und lassen uns von unsinnigen Arbeitsplatzdiskussionen einlullen, von der großen Freiheit, die es zu schützen gilt und dem Blabla vom Markt, der es ja schon richten wird. Natürlich sind es die Eltern, die in erster Linie die Verantwortung für ihre Kids tragen Aber wieso wird es in unserer Gesellschaft nicht als hochkriminellen Akt angesehen, wenn sich jemand nicht nur hinsetzt, um ein Computerspiel zu entwerfen, das zum Ziel hat möglichst viele unserer Kinder und Jugendlichen möglichst lange Zeit vor dem Bildschirm zu fesseln, sondern das dann tatsächlich umsetzt und die Kids dann tatsächlich in ihren Zimmern vor den Monitoren rumsitzen? Zitat:
Es ist sicher ungeschickt, das Thema hier an den Computerspielen aufzurollen, aber es ist eigentlich kein schlechtes Beispiel. Etwas, das kein Mensch braucht, sicherlich nicht persönlichkeitsfördernd oder sonstwie produktiv ist, dafür aber einige Kinder und Jugendliche definitiv süchtig macht und anscheinend gar dazu taugt, die Hemmschwelle zum Schießen auf Menschen herabzusetzen wird derart geduldet und sogar vehement verteidigt! An allen Ecken und Enden läufts doch so. Überall gibts irgendwelche Interessen, die angesichts der Problematiken eigentlich ganz klar unterzuordnen sind, die aber derart hochgepuscht werden, dass keine Veränderung erzielt wird. Was würdet ihr als Verantwortliche in einem Jugendhort machen? Ein Mitarbeiter programmiert Computerspiele, 60 von 100 spielen und 5 sind definitv süchtig. Den Mitarbeitern "vor Ort" habt ihr es tausendmal gesagt, dass sie einen kontrollierten Umgang fördern sollen, aber geändert hat sich nichts. Die Mitarbeiter könnt ihr praktisch nicht abmahnen/entlassen (wären quasi die Eltern), die Kids auch nicht woanders hin "verlegen". Einmal die Woche kommt eine Honorarkraft und macht was sinniges mit den Kids am Rechner. Schlägt bei einigen an, aber in der übrigen Zeit wird praktisch doch nur weitergedaddelt. Was würdet ihr machen? Ist doch völlig klar: Computer aus und für den einen Programmierer eben nach einer Lösung für eine sinnvolle Tätigkeit suchen. Wenn sich der Staub gelegt hat, gerne auch mal wieder eine gepflegte Spielerunde, kein Problem! Aber nein, es wird diskutiert, dass von den 5en doch noch niemand einen umgebracht hat und das Zocken daher wahrscheinlich harmlos ist. Basti | |
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| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 02.02.2005
Beiträge: 539
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Deine Erfahrungen mit dem Suchtverhalten der Kids kann ich übrigens aus meinem persönlichen Umfeld gar nicht bestätigen. Zitat:
Da sagste was ... Also doch deiner, bzw. eine Möglichkeit für dich. Aufgrund deiner Aussagen, schreibweise, Emotionalität, etc. die aus deinen Beiträgen hervorgeht, fällt es mir aber schwer zu glauben, dass es sich bei deinen Aussagen nicht um deinen Standpunkt handelt. Zitat:
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*PENG* | ||||||||||
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| Johannes Schlichenmaier Registriert seit: 26.08.2005 Ort: Mannheim
Beiträge: 403
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Eins Vorweg: Ich bitte die "" zu beachten. Diese sind in ihrer ursprünglichen Bedeutung zu verstehen, der Ironie! Danke. Zitat:
Die ganzen Dinge, die du da oben nennst fallen alle unter die Pseudo-Kategorie "Soziale Verantwortung". Niemand hinterfragt so ein Verbot (bis gelegentlich auf das mit dem Fahren ohne Führerschein) aus den einfachen Grund, dass es dem "Normalsterblichen" natürlich völlig klar ist, dass man in unserer Staatsform keine Dinge tut, die andere allzuschwer belasten. Versuch doch mal, Rauchen zu verbieten, weil es eine Droge ist - und es ist die Volksdroge Nr.1! Allenfalls der Alkohol kann dieses Monopol anfechten. Alles was du erreichen wirst, ist, dass die Leute sich empören, dass sie ihrem Körper nicht mehr das antun dürfen, was sie wollen. Dass die Tabakindustrie dahinter steht und Millionen scheffelt, ist den meisten 99%ig nebensächlich. Sie würden es weiter tun, wenn man ein Verbot einführen würde, solange sie an das Zeug kommen. Gesetze schaffen die meisten Kriminellen, nicht die Menschen! Analog dazu, wenn du versuchst, ein Breitbandantibiotikum gegen etwas zu verabreichen, das die Menschen nicht anerkennen (Wer Recht behält, sei jetzt mal ganz außen vor...) wirst du dieselbe Reaktion hervorrufen: Du schaffst Kriminelle, die aber aus der Sicht der meisten Menschen völlig legal handeln. Jeder wird auf sein Recht pochen, selbst zu wissen, was gut für ihn ist, und die eigentlichen Schuldigen entrücken ganz langsam der Wirklichkeit. Man findet sie als Nicknames in "dubiosen" digitalen Quasselbuden, die frei vom Bundestrojaner ihr Dasein fristen und verbreiten weiter, was man mit den Gesetzen doch eigentlich hatte verhindern wollen. Wenn man gegen diese Einstellung etwas machen will, muss man in erster Linie dafür sorgen, dass die Bevölkerung etwas dagegen machen will. Sonst gibt es aus meiner Sicht nicht viel Aussicht auf Erfolg. Epilog: Ich bin bis jetzt ganz zufrieden mit meinem Geschreibsel, aber ich muss gestehen, dass ich grade etwas beschwingt bin von Wick MediNait, das ich heute zum ersten Mal nutze und das gerade wie ich erkennen muss, doch sehr viel Effekt auf mich hat. Sollte ich also irgendwie das Posting verfehlt haben, dann entschuldige ich mich dafür sehr, aber mir lag das auf dem Herzen. Ob mit MediNait oder ohne....
__________________ In the beginning was the word and the word was content-type: plain/text heute code ich, morgen debug ich und uebermorgen cast ich die koenigin auf int | |
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| | Nach oben #92 | |
| Bastian Fenske Registriert seit: 04.01.2006 Ort: Kassel
Beiträge: 853
| Zitat:
Ich meine das mit der Perspektive schon so, wie ich schreibe. Es gibt eine sehr alte Counseling-Technik, in der die Beratenden nicht für sich sprechen, sondern bestimmte Standpunkte, "Energien", archetypische Haltungen etc. einnehmen. Das darf oder muss dann - je nach Rolle - auch emotional werden. Und es ist tatsächlich so, dass ich diese Seite auch in mir trage, sonst könnte ich sie ja nicht "spielen". Für mich ist das ein experimentieren, wie sich das für mich anfühlt und wie "die Welt" darauf reagiert, um in dieser Frage, stellvertretend für viele andere eben selbst einen Standpunkt für mich herauszuarbeiten. Und der hier ist mir eben gar nicht unsympathisch, aber mal sehen, wie sich das weiterentwickelt. Zum inhaltlichen später sicher mehr ... ich geh jetzt erst mal feiern, tanzen und einer wunderschönen Frau Hallo sagen! Whow! Schöne Zeit euch. Basti | |
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| | Nach oben #93 |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 02.02.2005
Beiträge: 539
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Sodale, am 5.4. hat Panorama mal wieder einen Beitrag zum Thema Computerspiele ausgestrahlt. Dabei ging es diesmal mehr um die Spielesucht. Natürlich ist Spielsucht ein Problem. Aber nicht mehr als auch Alkohol- oder sonst irgendeine andere Sucht ein Problem darstellt. Ich denke auch nicht, dass ernsthaft mehrere Leute darüber nachdenken würden, Alkohol zu verbieten, nur weil man davon süchtig werden kann. Zumal ich Alkohol als weitaus gefährlicher wie Computerspiele einstufe. Die "Killer"-Aussage in diesem Beitrag ist definitiv: "Je brutaler die Spiele sind, desto schlechter sind die Noten in der Schule!" Hmmmmmmmmmmmmmmmmmmm ... ich weiß ja nicht was die wollen, aber ich zocke fast ausschließlich Killerspiele. Aber wenn die einen Notenschnitt von 1,2 als schlecht einschätzen, dann bin ich wohl schuldig Ihre Beispiele sind schon krass, aber definitiv Einzelfälle! Und die Anmoderierung ist auch mal wieder super. Die drehen alles wie sies gerade brauchen. Aufgrund der vielen Zuschriften zur letzten Sendung von Computerspielern die "nicht mehr ohne dieses Medium leben können", beschäftigen sie sich nochmal mit dem Thema Computerspiele. Naja, seht selbst: http://www.youtube.com/watch?v=z_aI6...elated&search=
__________________ Software, Handy Spiele und Libraries - kostenlos Ein werdendes Java Buch in Blog Form ![]() Geändert von Gottzilla (07.04.2007 um 14:27 Uhr) |
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| Johannes Schlichenmaier Registriert seit: 26.08.2005 Ort: Mannheim
Beiträge: 403
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Besser als der letztere Beitrag. Aber ein schlechter Beigeschmack hinterlassen bei mir a) die etwas pikante fast schon hochnäsige Anmoderation und die Beziehung Gewalt - Suchtpotential. Kann mir das mal einer erklären? Auch die Aussagen der Mutter des zweiten Jungen find ich klasse: "Die tragen klar die Verantwortung. Nicht die Eltern nicht mehr wissen was sie tun sollen..." Ah ja... ähh.... Wenn ich ein Kind großziehe, dann habe ich eine gewisse Macht über dieses und mit dieser Macht auch eine große Verantwortung. Zumindest, bis das Kind volljährig ist... Klar, dass die Computerspielebranche eine mitverantwortung hat, aber man kann nicht einfach etwas verbieten, was jemandem schaded, wenn er es falsch anwendet. Ich steck doch auch meine Katze nich in den Wäschetrockner um sie zu trocknen. Und wenn doch, sollte man dann Wäschetrockner verbieten? Ich meine, präventive Aufklärung kann halt am umfassensten von Seiten der Eltern geschehen. Und wenn Eltern das verpennen und dann auch die Suchtentwicklung verpennen (und um das zu erkennen, muss man sich nicht unbedingt auf dem Gebiet der "Killer"-Spiele auskennen), dann brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn sie am Ende einen Jungen haben, der vom PC nicht mehr weg kommt. BTW.: Bin ich froh, dass ich noch ein reales Leben hab //edit: Mir is grade eingefallen, dass ich, kurz nachdem Counterstrike Source rausgekommen ist, auch ma auf dem Weg war, so zu werden. Ich bin im Nachhinein froh, dass meine Mutter einfach ma die Sicherung rausgeknallt hat //edit2: Ich hab ma ein wenig rumgesucht.. Dieser Prof. Pfeiffer scheint mir in Sachen Medien ein ziemlicher Fundamentalist. Auch sind seine Aussagen manchmal etwas..... ungedeckt... Ich zitiere mal aus der Wikipedia: Zitat:
__________________ In the beginning was the word and the word was content-type: plain/text heute code ich, morgen debug ich und uebermorgen cast ich die koenigin auf int Geändert von Jojo (07.04.2007 um 19:49 Uhr) | |
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| | Nach oben #96 |
| Gabriel Registriert seit: 27.09.2006 Ort: Radebeul
Beiträge: 433
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Naja ich will jetzt auch mal was dazu sagen ich bin 15 Jahre und geh aufs gymnasium und bei uns in der klasse zoggen alle, wenn sie zoggen diese sog. killerspiele aber keiner is extrem aggresiv oder ähnlichem und mal ehrlich der beitrag (ARD) sah irgendiwe ein bisschen gestellt aus ich mein welcher gibt vor laufender kamera so frisch fröhlich zu das er süchtig anch sochen spielen ist..... grüße Gabriel |
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| | Nach oben #97 | |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 02.02.2005
Beiträge: 539
| Zitat:
Wenn die Eltern ihr Kind nicht vom Bildschirm wegbekommen, ehe es alleine entscheiden kann was gut für es ist, suchen die Eltern einfach einen Sündenbock um ihr eigenes Unvermögen in der Erziehung zu vertuschen. | |
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| | Nach oben #98 | |
| Benjamin Klaile Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Remagen
Beiträge: 4.516
| Zitat:
Btw. Suchtpotential haben genauso sogenannte Browsergames oder Poker oder ... | |
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| | Nach oben #99 | |
| Martin Breuer Registriert seit: 17.08.2005 Ort: Berlin
Beiträge: 1.653
| Zitat:
__________________ I did it my way - Senseless-Blog Weihnachtsgeschenk? Schülern helfen - Bodypainting Kalender für 2009 | |
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