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| | Nach oben #1 |
| Benjamin Klaile Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Remagen
Beiträge: 4.480
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Hallo, ich habe eine Frage bzgl. der Kategorisierung von und gleichzeitiger Vergabe von Tags für einen "Artikel". Durch dieses Tutorial bin ich überhaupt darauf gekommen. Folgende Situation: man hat einen Weblog und schreibt einen Artikel. Dieser Artikel wird nun den Kategorien "php" und "security" zugeordnet. Wozu genau braucht man dann noch tags? Bzw. anders gefragt .. wo ist der Unterschied zwischen der Kategorisierung (sofern man mehrere Kategorien angeben kann) und dem tagging von Inhalten? Kann man sich doch eigentlich das "tagging" sparen .. ich mein, Kategorisierung gab es schon immer, das Modewort "tag" ist ja nach meinem derzeitigen Wissenstand einfach eine andere Formulierung für Altbekanntes, oder? Konkrete Frage: Ich will Beiträge unterschiedlichen Kategorien zuordnen können, da z.B. eine Nachricht zum Thema "secutiry und bugfix release php 5.2.1" in mehrere Kategorien passen würde. Haben bei einer entsprechenden Implementierung "tags" überhaupt noch Sinn? Danke. Grüße, Ben. |
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| | Nach oben #2 |
| Martin Breuer Registriert seit: 17.08.2005 Ort: Berlin
Beiträge: 1.642
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Das einzige was ich als Unterschied ausgemacht hab bisher ist das Tags allgemein im rel-Attribut halt "tag" drin stehen hatten. Über Wikipedia: Web2.0 zu Wikipedia: Folksonomy (aka Tags). Allerdings sind dort die Tags recht ähnlich zu Kategorien erklärt. Scheinbar ist es wirklich nur ein anderes Wort.
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| | Nach oben #3 |
| Benjamin Steininger Registriert seit: 02.06.2005 Ort: weiher im tiefsten Odenwald
Beiträge: 1.180
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hab letzens nen Blogeintrag genau zu dem Thema gelesen ... wenn ich den jetzt finden würde wäre perfekt ... aber leider ist dem nicht so. Um es mal einfach zu sagen, kategorien sind fest, man hat einige und will damit nicht übertreiben, habe ich jetzt die kategorien php, security, und du hast einen blogeintrag über nen Bug in php, kannst du nützlicherweise z.b. mit tags noch sachen wie bug, buffer overflow oder sonstwas vergeben, sprich den artikel weiter beschreiben, es kommt halt drauf an ob man die auf nutzt, z.b. durch einbinden einer Tag-Cloud (http://de.wikipedia.org/wiki/Wortwolke) im gesamten kann man die kategorien damit auch übersichtlicher halten. |
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| | Nach oben #4 |
| Martin Breuer Registriert seit: 17.08.2005 Ort: Berlin
Beiträge: 1.642
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Also ich hab hier grade mitn Arbeitskollegen darüber gesprochen und der hatte es ähnlich formuliert. Kategorien sind wie ein Baum und können Unterkategorien haben. Tags dagegen sind eigentlich nur Keywords die Frei definiert werden können. Mittels Ajax kann man beim erstellen gleich helfen und passende Tags vorschlagen, damit nicht einer PHP, einer php und einer Php schreibt oder so. Also Kategorien sind große Überbegriffe und Tags sind wie Keywords zu verstehen.
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| | Nach oben #5 |
| Benjamin Klaile Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Remagen
Beiträge: 4.480
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Ok, ich dachte, dass sich das hier zu einem Thema der Modellierung ausweitet, dem ist nicht so, demnach werde ich den Thread mal Richtung Offtopic verschieben, aber das nur am Rande. ---- Die tags dienen also der weiteren Beschreibung der Beiträge, aha. Ich frage mich nur, wozu das eigentlich dienen soll? Mir scheint das gerade irgendwie eher in die Richtung zu gehen .. Hauptsache mal ein was erfunden, was eigentlich keiner braucht. Man klickt auf so einen tag und erhält alle Sachen, die ebenfalls mit diesem tag markiert worden sind. Die Frage, die ich mir stelle, ist einfach: Ist so etwas überhaupt nötig? Hmm ... wenn man alle Beiträge haben will, die ein gleiches tag haben .. jau, toll. Das ist für mich echt mal 'ne Kategorie. Klappt doch generell auch super ohne tags .. hm, ich glaube, dass ich das weglasse. [Nachtrag] Schlüsselwörter .. okay. Hm, das sieht mir eher so aus, als ob man die Möglichkeit der Suche nach gewissen Begriffen durch das Vorschlagen fester Suchbegriffe (den tags eben) zu erleichtern. Hm, da habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht. |
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| | Nach oben #6 |
| Benjamin Steininger Registriert seit: 02.06.2005 Ort: weiher im tiefsten Odenwald
Beiträge: 1.180
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tags ähnlich Keywords, wenn ich nach was bestimmten suche, suche ich nach diesen, im Endeffekt ist es im bereich Suchmaschinenoptmierung ganz nett, andere beispiele wo das ganze genutzt wird, sindbookmarking-dienste wie mister wong, hier gibt es ja keine Kategorien und wo ich es sehr sinnvoll finde, z.b. um weiter zu beschreiben was abgebildet ist, sind die Tags bei Flickr. Ob man Tags einsetzt oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen, manche setzen Kategorien ein, manche Tags und manche Leute beides, jeder wie es ihm gefällt, ich für meinen Teil finde bei Mister Wong die Tags ganz nett, denke aber z.b. dass ich sie bei meinem Blog nicht einbinden werde, mir reichen die Kategorien im allgemeinen aus und ab und zu schreibe ich da halt mal ne neue Kategorie hinzu. mfg robo47 |
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| | Nach oben #7 |
| Benjamin Klaile Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Remagen
Beiträge: 4.480
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Du darfst auch gerne mehrere Sätze schreiben ... .. Kommas (ehemals Kommata) sind nett, aber man sollte sie nicht im Überfluss verwenden. Das nur mal so am Rande.Suchmaschinenoptimierung ist mir zwar wichtig, aber Sinn und Zweck für den Nutzer der Seite eigentlich noch viel mehr. Dann noch: Mister Wong kenne ich nicht, Flickr nutze ich nicht. Aber als Beispiel: http://www.ralfeggert.de/2006/12/18/...-framework-10/ Da sehe ich irgendwie, dass es doch alles doppelt gemoppelt ist. Die Kategorien PHP und Zend Framework wurden gewählt, weiterhin die Tags PHP und Zend Framework. Na toll. Ist ja auch klar, dass man wenn, die tags teilweise gleich der Kategorie setzen muss, einfach weil man ja sonst mit einem Klick auf ein tag nicht alle entsprechenden Beiträge erhält. Kann mich irgendwie noch nicht damit anfreunden. |
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| | Nach oben #8 | |
| Benjamin Steininger Registriert seit: 02.06.2005 Ort: weiher im tiefsten Odenwald
Beiträge: 1.180
| Zitat:
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| | Nach oben #9 |
| Martin Breuer Registriert seit: 17.08.2005 Ort: Berlin
Beiträge: 1.642
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in deinem Beispiel werden aber auch erweiterungen in form der tags genutzt. "Release", "Roadmap". ich hätte da zwar eher sowas wie "preview" genommen, aber letztlich erklärt es doch gut den unterschied. kategorie ist der absolute überbegriff. So wie hier im Forum der "Gesuche" Teil, dennoch wird dort mittels Tags nach Unterthemen gesucht. [Programmierer] [php] [Tool] [WinXP] [Linux] etc.. das sind Tags wie Tagging. Eine Kategorie für jeden Tag lohnt nicht, da es einfach zuwenig beiträge sind und diese sich auch von Poster zu Poster unterscheiden. Einer schreibt XP der andere WinXP. Deshalb sind tags auch nur mit (ajaxbasierten) Vorschlägen wie bei del.icio.us oder anderen webseiten wirklich sinnvoll. Man kann statt ajax auch den Text nach vorhandenen keywords parsen und daraus einen Tagvorschlag generieren.
__________________ I did it my way - Senseless-Blog |
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| | Nach oben #10 |
| Johannes Schlichenmaier Registriert seit: 26.08.2005 Ort: Mannheim
Beiträge: 397
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Durch Tags kannst du auch z.B. als Leseempfehlung Blog-Einträge anzeigen lassen, die gleiche oder ähnliche Tags haben. Somit kann sich ein Leser durch mehrere Kategorien hangeln und trotzdem immer seinem eigenen roten Faden folgen.
__________________ In the beginning was the word and the word was content-type: plain/text heute code ich, morgen debug ich und uebermorgen cast ich die koenigin auf int |
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| | Nach oben #11 | |
| Benjamin Klaile Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Remagen
Beiträge: 4.480
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Hallo, Zitat:
Ja, ich arbeite gerade an einer Struktur, die mir passt. Kann mich jetzt schon besser mit dem tagging anfreunden. Hat also auf jeden Fall etwas gebracht, diesen Thread hier erstellt zu haben. Danke für die bisherigen Antworten. Ich lese gerne noch mehr. Klar. Grüße, Ben. | |
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| | Nach oben #12 |
| Bastian Fenske Registriert seit: 04.01.2006 Ort: Kassel
Beiträge: 826
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Hi. Ich würde da nicht aus der Perspektive bestimmter Begriffe drangehen, sondern nach den Anforderungen fragen. Wenn du viele Inhalte und viele Benutzer hast und diesen vielen Benutzern nicht auferlegen möchtest, Häkchen vor einem riesigen Themen- bzw. eben Kategorien-Baum zu setzen, dann gib ihnen ein Textfeld in das sie einfach ein paar Worte reinschreiben können. Geht es den Benutzern mehr ums Rumstöbern als um zielgerichtete Recherchen, dann leg deinen Schwerpunkt darauf, die Inhalte untereinander in einer netzartigen Struktur zu verbinden, anstatt einen oder mehrere hierarchische/n Überbau/ten zu benutzen, in den die Inhalte einsortiert werden, ggf. mit Relevanz etc. Sicherlich lässt sich da auch einiges verbinden. Redakteure könnten im Nachhinein Schlagwörter überarbeiten, zueinander in Beziehung setzen, Synonyme definieren etc. Ich find das gut und wichtig, nicht einfach irgendwelchen Trends oder dem Üblichen hinterherzulaufen, sondern sich einen Kopf zu machen, was die wirklichen Anforderungen sind. So hab ich z.B. noch nie den Sinn von dem Navigationselement in Blogs finden können, mit dem man sich nach Monaten durch die Einträge klicken kann, meist "Archiv" genannt. Wen um alles in der Welt interessiert denn, was im April 1005 geschrieben wurde? Das ist doch nun wirklich kein Kriterium für eine Recherche oder ein Stöbern - zumindest höchstens in den seltensten Fällen, wenn die Inhalte z.B. einen Bezug zu irgendwelchen Ereignissen haben. Basti |
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| | Nach oben #13 | |
| Benjamin Steininger Registriert seit: 02.06.2005 Ort: weiher im tiefsten Odenwald
Beiträge: 1.180
| Zitat:
Ähnlich kann das auch bei Tags sein wenn man Tag-Clouds und ne Seite mit allen Tags und unterseiten mit allen seiten die zu nem tag gehören macht. | |
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| | Nach oben #14 |
| Benjamin Klaile Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Remagen
Beiträge: 4.480
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Jau, aber man muss es auch einfach mal so sehen ... sind Suchmaschinen wichtiger, als der Nutzer der Seite? Antwort: Nein. Ich werde mit tags arbeiten .. allerdings fand ich das jetzt schon wichtig, einfach mal darüber nachzudenken, was das eigentlich heißt |
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| | Nach oben #15 | |
| Benjamin Klaile Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Remagen
Beiträge: 4.480
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Ganz interessante Aussage dazu Zitat:
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| | Nach oben #16 |
| Johannes Müller Registriert seit: 15.09.2005 Ort: Königreich Flieden
Beiträge: 521
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hmm der vergleich hinkt imo gewaltig. taxonomie beschreibt die art der einordnung/assoziation - also per klassifikation/kategorierung folksonomy gibt dagegen an, von wem die einordnung vorgenommen wurde; ob die user jetzt tags, kategorien oder was auch immer verwenden ist dabei erstmal wurscht.
__________________ Weißt Bescheid - Scheiß wie weit |
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| | Nach oben #17 |
| Benjamin Klaile Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Remagen
Beiträge: 4.480
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Der Thread ist nun mittlerweile auch schon einige Monate alt, aber da ich gerade über einen Artikel vom Kore Nordmann gestoßen bin, möchte ich Euch diesen nicht vorenthalten. Finde, dass der ganz gut in diesen Thread reinpasst .. vorallem weil ich nicht wusste wo sonst hin damit. |
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