Angelehnt an den beliebten Fred "Now playing" halte ich einen für die Literaturinteressierten unter uns für ebenso angebracht.
Auch wenn ich sporadisch das Gefühl habe, dass sowohl die Generation X wie auch jüngere das weit verbreitete "Warndreieck" über den Augen aufschlagen wenn der Umfang einer Lektüre mehr als 20 Seiten beträgt und der Anteil an Bildchen nicht hoch genug ist, so gibt es doch bestimmt auch hier ein paar bekennende "Leser"
Ich lese mich gerade durch "635 Tage im Eis" von Alfred Lansing, welches die wahre Geschichte einer Expedition mit Ziel der Überquerung der Antarktis schildert, welche mit ihrem Schiff, der "Endurance" im Jahr 1915 in der Hölle des Eises stecken bleibt und die Besatzung aus 27 Mann (plus ein blinder Passagier) sich nur durch ihre unermüdliche Willenskraft zurück in die Heimat in England retten kann. Packend und chronologisch schildert der Author, basierend auf alten Log- und Tagebucheinträgen, was die verweichlichten Lebenseinstellungen von heute nicht nachvollziehbar machen - die Besatzung mit ihrem Kampf um das eigene Leben, völlig auf sich alleine gestellt inmitten des Weissen Kontinents, bei Minusgraden jenseits von Gut und Böse, im Kreislauf um die Suche nach Nahrung, Weiterkämpfen und Überleben.
Erscheint im Goldmann Verlag für €9, ISBN: 3-442-15042-6
Was lest ihr so?

LinkBack URL
About LinkBacks


Zitieren






Lesezeichen