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[Rezension] Einführung in die Spieltheorie
Ein Inhaltsverzeichnis findet Ihr hier.
Jou, vielleicht interessiert das hier niemanden, aber da ich dieses Buch aufgrund eines Tests nächste Woche Mittwoch, dem 14.06.2006 durcharbeiten sollte (wenn ich den Test im dritten Versuch dann auch endlich mal bestehen möchte!), dachte ich mir .. verbinde ich das doch mit einer kleinen Buchkritik. Dann bin ich auch konsequenter dabei. Bei Fragen zum Buch oder konkret zu Spieltheorie, habe ich hier mal einen Diskussions- und Fragen-Thread erstellt. Grüße, Ben.
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1.1 Spieltheorie und Ökonomie
Dieses Kapitel ist nur eine einzige Seite lang und bietet einen leichten Einstieg in die Materie der Spieltheorie. Was ist überhaupt Spieltheorie? Was bezeichnet dieser Begriff? Zitat:
Nachdem ich die Seite nun fertig gelesen habe weiß ich, dass die Spieltheorie eine "Sprache" bietet, die Interessenskonflikte in Entscheidungssituationen modellieren und analysieren kann und das gerade das in der heutigen Ökonomie einen sehr großen Stellenwert einnimmt. Letztlich werden Entscheidungen in der Wirtschaft als Spiel simuliert und somit Entscheidungen analysiert. Etwas doppelt gemoppelt beschrieben, aber so wird es glaub ich etwas deutlicher. ich zitiere an dieser Stelle mal das Ziel des Buches Zitat:
Ich hoffe mal, dass dies meine Kritik nicht zu sehr verfälscht.
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1.2 Gefangenendilemma
Dieses Kapitel startet mit der Beschreibung einer Entscheidungssituation, dem Gefangenendilemma. Die Situation: Zitat:
Das Kapitel gliedert sich in weitere Unterkapitel, so z.B. das Kapitel 1.2.1, Spielform. Hier wird mit einfachen Mitteln erklärt, was eine reine Strategie ist und wie die Situation in einer Ereignismatrix dargestellt werden kann. Eine solche Matrix habe ich hier mal erstellt Das Unterkapitel erklärt einige Begriffe, wie Strategiekombination, Strategieraum, Strategienmenge, Ereignis und was eine nicht-kooperative Spielsituation ist. Die Spielform als solche ist in diesem Falle die Matrix. Diese Spielform wird auch Normalform genannt. Im nächsten Abschnitt 1.2.2, Das Spiel, wird davon gesprochen, wie man den Spielern Lösungskonzepte zuweisen kann bzw. welche Strategien sie wohl wählen. Dabei wird erläutert, wozu der Nutzenindex gut ist. Der Nutzenindex basiert auf dem, als fix geltenden, rationalen Verhalten der Entscheidungsträger. So nutzt ein kürzerer Gefängnisaufenthalt einem Verdächtigen mehr, als ein längerer. Kernpunkt ist eine Auflistung von Informationen, die dazu führen, dass ein Spiel vollständig beschrieben ist
Das Kapitel 1.2.3, Lösungskonzept, behandelt nun die Lösung des Gefangenendilemmas, welche vorsieht, dass beide Verdächtigen gestehen, da es die einzige rationale Handlung ist. Der Autor erklärt dies an dieser Stelle sehr ausführlich, was ich stark begrüße, weil der Einstieg in die Materie doch zunächst etwas schwer fällt, weil es Mathematik ganz ohne Variablen, Integrale etc. ist. Weiterhin werden die Begriffe "dominante Strategie", "kooperatives Spiel" und Effizienz der Lösung angesprochen und erläutert. Ich kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, ob ich das alles so verstanden habe, wie ich sollte. Allerdings fühle ich mich ganz gut, also nicht so, als hätte ich nichts verstanden, auch wenn ich einige Sachen nachschlagen musste, z.B. den Begriff pareto-optimal. Nunja. Letztlich steht in diesem Kapitel noch etwas zu den Anwendungen in der Ökonomie, so wie es in der Einleitung angesprochen wurde. Die Beispiele "Kartellabsprachen in einem Dyopol" und "private Entscheidung über die Bereitstellung öffentlicher Güter" sind gut gewählt, wenn auch wahrscheinlich Standard. Ich habe zumindest verstanden, was die Autoren mir sagen wollten. Ohne derzeit zu wissen, auf welchem Kenntnisstand ich wirklich bin, gehe ich ins nächste Kapitel über.
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1.3 Überblick
Das Gefangenendilemma war eine einfache Entscheidungssituation. Im Kapitel 1.3 versuchen die Autoren dem Leser einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Probleme bei der Findung von Lösungsansätzen auftreten können, wenn kompliziertere Entscheidungssituationen auftreten.
1.3.1 Nash-Gleichgewicht - Lösungskonzept der strategischen Form Der Titel sagt aus, um was es in diesem Kapitel geht. Der Begriff des Nash-Gleichgewichts wird eingeführt und dem Leser an einem Beispiel erläutert. Ein weiteres Beispiel erläutert sehr gut den Begriff des "Fokus-Punkts". Die Autoren versuchen die Beispiele sorgfältig zu erklären und das gelingt Ihnen in meinen Augen sehr gut. Es wird geschildert, wo der Unterschied von reinen Strategien zu gemischten Strategien liegt und warum somit das hier vorgestellte Beispiel anders zu handhaben ist, als das Beispiel in Kapitel 1.2. Zuletzt wird ein Ausblick auf Kapitel 3, Lösungskonzepte für nicht-kooperative Spiele in strategischer Form (Normalform), gegeben mit dem Hinweis, dass nicht unbedingt nur ein Nash-Gleichgewicht existieren kann. Es ist durchaus möglich, dass ein Spiel mehrere Nash-Gleichgewichte besitzt. Schade, dass Kapitel 3 noch ca. 40 Seiten weg ist. <offtopic> Am Rande sei erwähnt, dass ein Großteil von Euch den Herrn Nash sicherlich kennt. Seine Geschichte wurde in "A Beautiful Mind" oscargekrönt verfilmt. Wer kennt diesen Film nicht? Russel Crowe for president. Ein Muss für jeden Mathematiker .. Nash erhielt den 1994 den Nobelpreis der Wirtschaftswissenschaften zusammen mit zwei Kollegen (Selten, Harsanyi +) für Ihre Entdeckungen und Leistungen auf dem Gebiet der Spieltheorie. </offtopic> 1.3.2 extensive Form Dieser Abschnitt beschreibt eine Alternative zur Normalform, die schon vorgestellt wurde. Die extensive oder sequentielle Darstellungsform wird von den Autoren meiner Ansicht nach sehr gut erklärt. Es wird gut dargestellt, in welchen Fällen es sinnvoll ist sie zu verwenden, z.B. bei einem Spiel mit unvollständiger Informationen, mehreren Zügen der Spieler. Ich habe in der Vorlesung gerade heute Morgen etwas über die extensive Form erzählt bekommen und aufgeschrieben, somit kann ich die etwa fünf Seiten sehr schnell lesen und auch die Hintergründe gut verstehen. Da ich den Text zweimal komplett gelesen habe würde ich aber auch behaupten wollen, dass die Autoren auch an dieser Stelle eine gute Arbeit leisten. Im weiteren Verlauf wird dem Leser näher gebracht, dass es möglich ist ein Spiel in extensiver Form in ein Spiel in Normalform umzuwandeln. Die Erklärung finde ich an dieser Stelle etwas mager. Ich hätte mir da mehr erhofft, da ich es von den vorigen Seiten so "gewohnt" war/bin. Nun gut. Da muss ich mich dann nochmal hinterklemmen und alternative Quellen befragen. Das Problem liegt darin, dass nicht erklärt wird, warum aus einem Spiel mit imperfekter Information plötzlich ein Spiel mit perfekter Information wird. Liegt das an den Autoren oder liegt es doch an mir, weil ich doch eine Sache nicht so verstanden habe, wie ich da eigentlich wollte? Werde ich wohl noch herausfinden. Die Autoren geizen nicht mit Beispielen und beschreiben am folgenden, wie man Nash-Gleichgewichte durch Plausibilitätsüberprüfungen als leere Drohungen enttarnen kann. Sehr interessante Geschichte, sehr sachlich erläutert. Meiner Meinung nach hätte die Erläuterung zum Begriff "Teilspiel-perfekt" etwas ausführlicher ausfallen können. Es wird nirgends wirklich erklärt, was ein Teilspiel ist. Der Versuch ist für mich als Neuling und "0815-Mathestudent" einfach zu knapp bemessen. Das Kapitel ist teilweise sehr gut, teilweise etwas zu grob gehalten. Trotzdem denke ich, dass man mit etwas Einsatz die grundlegenden Kenntnisse durch die Autoren vermittelt bekommt. 1.3.3 Bindende Verpflichtungen // angefangen, aber unterbrochen. Bericht folgt.
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