![]() |
|
|
Themen-Optionen |
|
|
Nach oben #1 | |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.12.2004
Ort: Remagen
Beiträge: 4.619
|
Hallo,
in diesem Thread hier kam eine Diskussion über Sinn und Unsinn privater Blogs auf. Da die Diskussion in verlinktem Thread aber vom Threadstarter (mir Ich für meinen Teil nutze meinen Blog dazu, mit Freunden etc. zu "kommunizieren". Das stimmt insofern nicht ganz, da die eigentliche Kommunikation dann eher doch per InstantMessenger geführt wird, allerdings finde ich es sehr viel angenehmer, wenn ich einen Blogeintrag schreibe und diesen dann in unterschiedlichen Gesprächen verlinken kann. So erspare ich es mir einfach immer und immer wieder das Gleiche zu schreiben. Zusätzlich dazu ist meine "Berichterstattung" so auch vollständig .. bzw. ich versuche, dass dies der Fall ist. Ich habe keine generelle Meinung zu Blogs und ich denke auch nicht, dass man pauschal sagen kann, dass Blogger etwas zu kompensieren haben. Es stimmt natürlich, dass eine Vielzahl von Blogs einfach uninteressant sind. Dazu finde ich das hier ganz passend: Zitat:
Würde niemand z.B. meine Blogeinträge lesen, dann müsste ich sie auch nicht schreiben. Ich habe aber durch meine Interessen sehr, sehr viele Freunde, die ich nur ein paar mal im Jahr sehe (Programmierung, Fußball [Fans anderer Vereine, z.B. aus Burghausen, Paderborn, Augsburg, Karlsruhe], Studenten, ..) und somit erhält dieser Blog einen Sinn, auch wenn ihn Außenstehende, wie z.B. Eddie, der diese Diskussion angeregt hat, dann vielleicht für unsinnig. Finde ich absolut verständlich. Mir geht es ja ebenso Nunja, ich kenne auch einige Leute, deren Blogs ich einfach nur übertrieben "genau" finde. Mich interessiert nicht, ob jemand Probleme mit seinem Computer hatte ... und ich behaupte, dass ich nicht der Einzige Leser der entsprechenden Blogs bin, dem das so geht. Aber nun gut .. das muss wahrscheinlich jeder für sich selbst abklären. Jetzt, wo ich das hier geschrieben habe interessieren mich dann doch auch Eure Meinungen und Ansichten .. Grüße, Ben. |
|
|
|
|
|
|
Nach oben #2 |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 10.11.2005
Ort: Schweiz -> Basel
Beiträge: 204
|
Wir schreiben in unserem Umfeld auch einen Blog, wöchentlich so ca. 10-15 Beiträge von verschiedenen Personen. Letztens zum Beispiel hat sich die neue Freundin von nem Kumpel per Blog vorgestellt und sowas macht die Frau doch schonmal von Grund auf sympathisch.
Ich les auch viel englische Techblogs, was auch noch den Vorteil hat ein bisschen mehr von der Sprache abzukriegen. Selbstdarstellungsblogs find ich allerdings auch überflüssig. |
|
|
|
|
|
Nach oben #3 |
|
Projektleiter
Registriert seit: 30.11.2005
Ort: Bottrop
Beiträge: 1.091
|
Na ja, da ich ja auch zu den Bloggern gehöre, möchte ich es einmal so formulieren: Mit meinen Freunden kommuniziere ich lieber im privaten - zur Not auch per ICQ/Jabber. Für gewöhnlich halte ich also privates aus meinem Weblog heraus. Das hat da einfach nichts zu suchen, interessiert die Benutzer nicht und ersetzt ein "richtiges" Gespräch nicht.
Es ist einfach ein Unterschied, ob man einen Umstand U mit Person A oder B bespricht. Die Personen sind nicht identisch, folglich möchte ich im Normalfall bei jeder Person den Schwerpunkt auf etwas anderes legen. Das hängt auch mit den unterschiedlichen Perspektiven zusammen. Da mache ich mir gerne die Mühe, U für jeden einzeln neu aufzuschreiben. Ich glaube von meinen Freunden kennen nur zwei oder drei meinen Weblog und wenn ich sie nicht gewaltsam darauf hinweise, dass da etwas für sie interessantes steht, dann liest dort auch niemand. Was ich nicht unbedingt schlecht finde. Für mich hat mein Blog einen Zweck: Wissen teilen (joa, auch beim Wissen bin ich pro-OpenSource Jedesmal, wenn ich etwas dort veröffentliche, dass diesem Zweck nicht dient (also aktuell hab ich keine auf der Startseite und durchblättern ist bei dem System eh blöd), ärgere ich mich irgendwann darüber. Mein Fazit: Weblogs als Mittel zur Wissensweitergabe oder zum aufpolieren des Firmenimages (bestes Beispiel: Sun Microsystems) finde ich sehr gut. Auch wenn dort bestimmte Produkte beworben werden, kann das sehr interessant sein, speziell dann, wenn es um Interna geht. Ich lese z.B. unglaublich gern die Blogs der Netbeans- und IDEA-Entwickler. Die sind häufig Quellen der Inspiration (wenn man, so wie ich, selbst ne IDE entwickelt) und wenn nicht, dann wenigstens nützlich, um mehr über die Produkte, die man täglich einsetzt, zu lernen. Wenn der Blog dann nur dem Zweck dient, mit Freunden zu kommunizieren, dann finde ich das weder interessant noch nützlich. Ich bevorzuge da einfach die klassischeren Kommunikationswege, die vielleicht auch mal Gespräche zulassen, die nicht für die gesamte Welt gedacht sind. Allerdings habe ich auch nichts dagegen, wenn jemand einen solchen Blog führen will. Wie gesagt: Ich selbst hab auch ab und zu mal irgendwas in meinen Blog gepackt, dass meine Leser mit Sicherheit nicht direkt interessiert hat (ich erinnere mich hier z.B. an die Zeit vor meinem Studienanfang - mein erster und einziger Blogeintrag auf Deutsch). Man muss es auch nicht unbedingt übertreiben. Wenn ich mit jemandem in Kontakt bleiben will, dann gebe ich dem meine Telefonnummer oder E-Mail Adresse. Ich glaube ich habe nur einmal gesagt: "Webbrowser starten, 'Patrick Gotthardt' bei Google eingeben, eines der Ergebnisse auswählen." und das war auch nur, weil sich die Person meine E-Mail-Adresse (die soooo simpel ist...) nicht merken konnte und ich genervt war. |
|
|
|
|
|
Nach oben #4 |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.12.2004
Ort: Remagen
Beiträge: 4.619
|
Stimme dir da eigentlich vollkommen zu.
Wie gesagt .. wenn mich einer fragt "hey, wie war es denn jetzt in Braunschweig" und ich den jetzt nicht sooo dolle kenne, dass ich mit ihm auch noch Scheiße laber, wie mit guten Freunden, dann reicht imho einfach so ein Link. Ist halt meine Sicht der Dinge, die ich auch nicht ändern werde. Bestes Beispiel war eigentlich die Frage "Und Benni, wie ist dein dritter Versuch gelaufen?" Die Frage kam 4121mal oder so .. und die ersten Male habe ich auch brav geantwortet .. dann war es irgendwann zu viel. Link. Fertig. Wissen teilen .. kenn ich .. Buchkritiken sind was Tolles. Ich bin zufrieden mit dem, was ich mache .. und ich denke mal, dass das nicht nur aus der subjektiven Brille gerechtfertigt ist. Das Feedback stimmt, demnach passt das schon. Grüße, Ben. |
|
|
|
|
|
Nach oben #5 | ||
|
Gast
Beiträge: n/a
|
Zunächst möchte ich mein bisheriges Fernbleiben entschuldigen...war unterwegs.
Zitat:
Zitat:
Zu meinen Blog-Erfahrungen: Ich lese ab und zu in einigen wenigen Blogs, einer davon ist auch ein wenig persönlich angehaucht (wie ich schon sagte: da ist wer in Südamerika und den trifft man dann hier in Oldenburg kaum bis selten). Ich habe aber schon enige krasse Beispiele erlebt, z.B. mein psychisch kranker Ex-Mitbewohner, der in seinem Blog über seine nicht stattgefundenen Reisen berichtet hat. Ich bin mit einigen hier der Meinung, dass der Blog kein Ersatz zwischenmenschlicher Kommunikation sein sollte. Mit Leuten, die ich real kenne (Leute, die ich nicht schon mal getroffen habe kann ich nicht kennen), kann ich eh nicht so gut übers Internet kommunizieren. Da klär ich Sachen lieber bei einem Treffen oder durch einen Anruf. Ich finde einfach, dass beim Internet entscheidende Faktoren der zwischenmenshclichen Kommunikaton fehlen, beim Telefonieren hat man ja wenigstens noch die Stimme, an der man etwas ablesen kann. Thematische Blogs sind teilweise interessant, teilweise auch nicht...je nach Interessenslage |
||
|
|
|
Nach oben #6 | |
|
Blubb... öfz
Registriert seit: 16.03.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 419
|
Zitat:
Der Begriff ist seeeeeeeeeeeeeeeeeehr Komplex. Darum würde mich deine Ansicht interessieren
__________________
Vive la France! Welcome to Sarkoworld... |
|
|
|
|
|
|
Nach oben #7 | ||||
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.12.2004
Ort: Remagen
Beiträge: 4.619
|
Zitat:
Zitat:
Dein Beispiel hinkt auch gewaltig. Ich wollte damit eigentlich ausdrücken, dass es manchmal Situation gibt, wo ich (nicht du!) es sinnvoller finde, auf etwas Bestehendes zu verweisen, als "das Rad zum x-ten Mal neu zu erfinden". Ob du oder irgendwer anders doof, unsinnig o.Ä. findet ist mir dabei total schnuppe. Wie ich sagte gibt mir das "Feedback", dass ich erhalte Recht. Zitat:
Dein Freund darf also seinen blog führen, ich aber nicht oder wie? (Meine Person jetzt nur als Beispiel!) Hab ich da irgendwas missverstanden? (Muss ja eigentlich der Fall sein. Grüße, Ben.
__________________
Mehr TuS Koblenz geht nicht ... Aktuell ... - Neue Gegner für die TuS: 1.FC Nürnberg - 5 neue Gegner 2008/09 - Informationsveranstaltung für Mitglieder - Förderkasse füllt sich - B-Jugend Rheinlandpokalfinale terminiert - A-Jugend I gewinnt Rheinlandpokal Geändert von Ben (30.08.2006 um 20:10 Uhr). |
||||
|
|
|
|
|
Nach oben #8 |
|
Blubb... öfz
Registriert seit: 16.03.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 419
|
Kann er ja nen neuen aufmachen
Ich lese Blogs übrigens nicht regelmäßig, nicht immer die gleichen, und nicht eine feste Sprache, ein festes Thema.... Eigentlich meistens nur, wenn ich drüber stolpere oder wenn mir ein Link geschickt wird.
__________________
Vive la France! Welcome to Sarkoworld... |
|
|
|
|
|
Nach oben #10 |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.12.2004
Ort: Remagen
Beiträge: 4.619
|
Da sage ich nur Usertreffen.
Ich denke, dass in diesem Punkt jeder von uns unterschiedliche Ansichten hat, was ja auch nur gut so ist. Ich stimme dir aber durchaus zu .. "kennen" ist etwas anderes, als ab und zu mal im Web quatschen. Die Gefahr besteht, dass wir von de Blogs abdriften. Lasst das bitte nicht zu. Danke. Grüße, Ben. |
|
|
|
|
|
Nach oben #11 |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.08.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 166
|
Da eingangs so schön von meiner Seite zitiert wurde, will ich doch auch mal eben spontan was loswerden:
Mittlerweile gibt es bei mir auch so etwas ähnliches wie ein Blog, obwohl man das vor ein paar Jahren noch gar nicht so genannt hätte. Frage ist ja immer noch, was macht eigentlich ein Blog genau aus? Ist das ein besseres Tagebuch? Oftmals leider ja. Letztens erst wieder so tolle Blogeinträge wie "Heute endlich meine Steuererklärung fertig gemacht" gefunden. Toll. Wer will das wissen? Ich definitiv nicht. Sinn und Zweck sollte es doch sein, dem Besucher der Seite auf einfachem Weg neue Inhalte präsentieren zu können; außerdem ist durch die Kommentarfunktion eine gewisse Interaktion möglich. Es sei mir an dieser Stelle ein wenig Binnenwerbung als Beispiel erlaubt: Wenn ich der Meinung bin, dass ich etwas gefunden habe, was auch andere Leute interessieren könnte, überlege ich mir als erstes, ob mir überhaupt etwas zu dem Thema noch einfällt. Einen einfachen Link ins Netz stellen will ich dann ja auch nicht. Üblicherweise gärt das dann erst mal gut einen Tag, bevor ich mich richtig ans Schreiben mache. Wie gut das Ergebnis letztendlich ist, kann man selber objektiv nicht beurteilen, aber ich sehe das auch als gute Übung, um den eigenen Stil zu verbessern. Bin ich jetzt von eigentlichen Thema abgeschweift? Keine Ahnung, mag sein, aber um mal eben die Aussage auf den Punkt zu bringen: Bloggen ja, aber nicht um jeden Preis. Deswegen habe ich auch keinen täglichen Auswurf auf meiner Seite, sondern eher so im Wochentakt, wenn überhaupt. Qualität != Quantität. Habe fertig. |
|
|
|
|
|
Nach oben #12 |
|
Benutzer
Registriert seit: 20.08.2005
Beiträge: 91
|
Heute ist ein Scheiß Tag, mir gehts beschissen, ich hab heute zu nichts Lust und das Wetter ist auch Scheiße. Eine optimale Vorraussetzung also um sich Gedanken zu dem Thema zu machen: "Sinn und Unsinn von Blogs".
Fangen wir also mit dem Kapitel an: "Sinn und Unsinn von Internetseiten" Da wir hier einiges Grundwissen vorraussetzten gehen wir also nicht weiter darauf ein und überspringen auch die Themen: "Sinn und Unsinn con CMS" "Sinn und Unsinn von Newspublishingsystemen" "Sinn und Unsinn von Kommentarfunktion" Somit haben wir also den technischen Aspekt von "Blog" erfasst und können direkt zum Aspekt "Sinn und Unsinn" übergehen. "Blog" ist nur ein Modewort. So. Das ist der ganze Sinn und Unsinn. lesen Sie mehr... 1903 erfand Jonny Kontroletti das Internet. Später um die Jahrtausendwende nach der Einführung des Kommunismus war eine Version 2 erforderlich. Wir alle wissen daraus entstand der Web 2 Gedanke. So war es auch mit dem Tagebuch. Alles was jetzt noch nötig war, war beim Konsumenten eine Nachfrage zu generieren. Gleichzeitig verhält es sich im Kommunismus so das der Konsument gezwungen ist eine Nachfrage zu generieren. Das macht er heutzutage indem er zu seinen Konsumenten sagt: "Lies meinen Blog". lesen Sie noch mehr... Nach der Jahrtausendwende ist so der "Blogleser" entstanden. lesen Sie noch mehr... Bevor Jonny Kontroletti das Internet erfand gab es das Produkt "Tagebuch auf Papier geschrieben". Damals schon spezifizierten sich verschiedene Arten des Produktes heraus: geheimes persönliches Tagebuch, öffentliches Tagebuch, Berichte. lesen Sie endlich das Fazit... Heute hat z.B. Ben einen Blog. Verglichen mit dem "alten Tagebuch" können wir feststellen Das Bens "neuer Blog" einen erhöten Funktionsumfang aufweist: - Durch die digitalisierte Form können Inhalte dynamisch verwaltet werden. Der Inhalt kann kategorisiert und strukturiert werden. Die Struktur und der Inhalt lönnen verändert werden. - Der Adressat kann interaktiv konsumiert werden, als wahlweise "echter" oder "visitor" Kommentator bis hin zu Disskussionspartner oder nur als Leser. Oder er bleibt einfach wie beim klassischen geheimen Tagebuch nur eine Suchmaschine. Fazit: - Letztendlich sind auf Homepages mit Blogs im allgemeinen mehr Buchstaben und Wörter... ... manchmal mag ja auch was interessantes da stehen. - Einem Blog mit speziellem Thema (z.B. wissenschaftlich) würde ich persönlich einfach nicht den Bezeichner "Blog" geben (sondern z.B. Reportage, Bericht, ...), somit assozier ich mit "Blog" einfach mal weiterhin "Tagebuch". Somit muß wiederum jeder für sich selbst entscheiden was der Sinn und Unsinn von Tagebuch sein soll. Eine Debatte darüber wäre schlicht dämlich. Eine Debatte ob und was Blogger zu kompensieren haben ist schlicht irrelevant oder wieder individuelle persönliche Sache, Bounce. Interessanter ist es vielleicht über den Sinn und Unsinn von Marketingbegriffen, Szeneausdrücken oder Anglizismen nachzudenken... mfg Till |
|
|
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
| Themen-Optionen | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Blogs zum Thema Webentwicklung/Design/Typografie | Artemis | Plauderecke | 8 | 06.09.2007 16:42 |
| last modified header, Sinn und Zweck | Ben | Tools, Server, Betriebssysteme | 17 | 17.12.2006 09:55 |
| <h3[^>]*> - Sinn und Vorteil von [^>]* | Jay | PHP-Programmierung | 26 | 24.01.2006 16:14 |
| Unterschied zwischen Interface und Vererbung und Sinn??? | p-flash | Allgemeine Java-Programmierung | 9 | 09.02.2005 09:08 |