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| | Nach oben #81 |
| Patrick Freitag Registriert seit: 17.08.2005
Beiträge: 142
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Ich weiß, ich weiß. Langsam nervt es das ich ständig den aktuellen Stand des Projektes wissen will, aber da der letzte Post jetzt schon ca. 4 Monate her ist, wollt ich mal fragen wie aussieht. :O Hattest du Zeit was zu verändern oder gings net vorran? Lebt das Projekt noch?! |
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| | Nach oben #82 |
| Projektleiter Registriert seit: 30.11.2005 Ort: Bottrop
Beiträge: 1.365
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4 Monate schon wieder? Na ja, damals hab ich ja geschrieben, das ich nen Monat lang krank war. Turns out das ganze hat länger gedauert und ich bin erst seit zwei oder drei Wochen wieder "gesund". Jedenfalls beruhigen sich meine Organe wieder und ich hab wenig bist kaum Probleme/Schmerzen mehr. Ich muss nun jedenfalls erstmal die Sachen nachholen, die während meiner Erkrankung liegen geblieben sind (das ist leider ne Menge und mein Arzt hat mir sehr eindringlich geraten, die langsam und in ruhe abzuarbeiten) bevor ich überlegen kann, wieviel Zeit ich noch in dieses Projekt stecken kann. Wenn ich ne Prognose abgeben muss, dann würde ich sagen, dass ich ab Februar wieder mehr Zeit für SimpleEdit haben werde. Aber das wird sich erst dann zeigen. Ganz tatenlos war ich allerdings auch nicht. Ich hab mich im Bereich Compiler-Bau fortgebildet (d.h. bin nun mehr als fähig, den Schrottreifen PHP-Parser durch was eigenes zu ersetzen und anschließend ein paar Code-Analyse-Features hinzuzufügen) und hab mir Gedanken über die Grundarchitektur, Zielgruppe und Zielsetzung gemacht. Generell sei nochmal drauf hingewiesen, dass es sich bei SimpleEdit um ein OpenSource-Projekt handelt. Wenn sich jemand berufen fühlen sollte, mich bei der Entwicklung zu unterstützen: Eine Mail reicht. Es gibt eine Plugin-Schnittstelle, die relativ sicher genutzt werden kann (ich hab nicht vor, daran etwas zu ändern), es besteht immer die Möglichkeit, eine bestimmte API zu überarbeiten/ersetzen/erweitern (VFS und CodeEditor fallen mir da spontan ein) und natürlich können sich auf PHPler nützlich machen (und z.B. ne Plugin-Verwaltungssoftware schreiben, die ein potenzieller Plugin-Manager dann nutzen kann). |
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| | Nach oben #84 |
| Johannes Schlichenmaier Registriert seit: 26.08.2005 Ort: Karlsruhe
Beiträge: 485
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Hab mich auch grad wieder daran erinnert, wie geil ich den Editor fand. Und ich hab grad mal die Alpha 4 ausprobiert und grad wieder Bock bekommen, damit zu arbeiten. Leider bin ich grad zu blöde ein Last-Modified-Datum zu finden. Pago? Gibts da Neues? Oder Pläne für die Zukunft (vielleicht willstes ja auch jemandem übergeben?)?
__________________ In the beginning was the word and the word was content-type: plain/text heute code ich, morgen debug ich und uebermorgen cast ich die koenigin auf int |
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| | Nach oben #86 |
| Projektleiter Registriert seit: 30.11.2005 Ort: Bottrop
Beiträge: 1.365
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Hmm... ich gehe ehrlich gesagt davon aus, dass die Konkurrenz inzwischen so gut ist, dass man ihr den Vorzug geben sollte. Ein paar Kleinigkeiten hab ich zwischenzeitlich den NetBeans-Leuten zur Verfügung gestellt (Goto Type-Algorithmus) und ich selbst benutze im Augenblick TextMate (mit eigener PHP 5.3 Unterstützung). Generell ist das Projekt schwierig zu verbessern. Die Syntax-Komponente ist von Anfang an recht begrenzt gewesen und wurde von mir mithilfe meiner damaligen Kenntnisse stark erweitert. Allerdings in einer Art, die eine vernünftige Weiterentwicklung unmöglich macht. Es gibt da einfach keine brauchbaren APIs, um richtige Live-Templates u.ä. zu unterstützen. Andere Teile des Projekts sind denke ich recht gut gelungen (VFS, App-Framework, EventBus, Action-Framework, etc.) und könnten als Basis für eine Weiterentwicklung dienen. Jidesoft hat die Editor-Komponente zum Teil übernommen und weiterentwickelt. Also aus meiner Sicht gibt es inzwischen auf dem Editor-Markt genug bessere Optionen (TextMate, e-texteditor) und NetBeans hat auch sehr guten PHP-Support. Ich nehme an, dass der PHP-Support von PhpStorm (von den Machern von IntelliJ IDEA) ebenfalls hervoragend sein wird. Ergebnis meiner Marktanalyse: Es ist maximal Raum für einen TextMate-ähnlichen Editor. Der Großteil der Funktionen ist ein Kinderspiel. Da SimpleEdit in Java geschrieben würde, ist Support für Groovy, Ruby, Javascript, ..., als Skript-Sprachen zur Erweiterung überhaupt kein Problem und würde Cross-Plattform funktionieren. Der schwierige Teil ist die Editor-Komponente. Ich hab zwar durch eine eigene Regex-Bibliothek bereits vor einiger Zeit das schreiben von Lexern trivial gemacht, aber ich hab meine Zweifel, ob sich "echte" Live-Templates mit der vorhandenen Komponente realisieren lassen... hmm... im Prinzip bräuchte ich ja nur eine Art multi-edit Funktion, bei der an mehreren Stellen gleichzeitig Text verändert wird... Besteht den wirklich noch Interesse an dem Projekt? Wenn ja würde mich interessieren warum. Sofern sich das lohnt würde ich dann nächsten Monat ein wenig Zeit investieren, um rauszufinden, wie der tatsächliche Brauchbarkeitszustand der Editor-API aussieht und ob es Alternativen dazu gibt, die eine Weiterentwicklung möglich macht. |
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| | Nach oben #87 | ||
| Patrick Freitag Registriert seit: 17.08.2005
Beiträge: 142
| Zitat:
Zitat:
Problem ist, dass es quasi kein OpenSource-Pedant (bis auf "e", aber hier schreckt schon ein Großteil der User am Aufwand des Kompilierens zurück) gibt, dass auch wirklich was her macht und unter allen Systemen läuft (ich habe nämlich keinen Zugang zu Mac). | ||
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| | Nach oben #88 |
| Projektleiter Registriert seit: 30.11.2005 Ort: Bottrop
Beiträge: 1.365
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Bei e handelt es sich allerdings auch nicht um ein OpenSource-Projekt. Es ist zwar Quellcode-Offen, aber der Quellcode darf nur dazu geändert werden, das dann an den Entwickler weiterzuleiten - jedenfalls im wesentlichen. Gut, hab ich mich grad nochmal über InType (das kannte ich zwar schon, ist aber erstaunlicherweise wirklich immer noch bei der gleichen Release-Version wie damals) und Sublime schlau gemacht. Die kurze Zusammenfassung dürfte folgende sein: - Es gibt 4 Produkte auf dem Markt. Jedes kostet zwischen 29€ und 59€. - Alle gängigen Betriebssysteme sind abgedeckt - Für Linux gibt es unzählige kostenlose Alternativen - Es gibt kein Produkt, dass alle drei Platformen abdeckt - Außer TextMate gibt es kein stabiles Produkt Außen vor sind dabei so Sachen wie jEdit und Scite. Ich hab mich heute morgen auch nochmal kurz mit NetBeans und PhpStorm (IDEA) auseinander gesetzt. Jetzt weiß ich wenigstens wieder, warum ich überhaupt TextMate statt NetBeans nutze. Der Aufwand von so nem Editor-Projekt hängt von vielen Faktoren ab. Da ich inzwischen viel dazu gelernt habe, könnte ich einige der komplexeren Dinge inzwischen spielend einfach realisieren. Beim TextMate-Ansatz wird ein Großteil der Funktionen dann direkt in irgendwelche Skripts ausgelagert, die leicht zu schreiben und verwalten sind. Das ganze steht und fällt aber mit der Editor-Komponente. Die, die aktuell in SimpleEdit verwendet wird, ist organisch gewachsen. Sie basiert auf ner uralten Editor-Komponente von jEdit, der ich dann nach dem Motto "hauptsache es funktioniert" neue Funktionen eingeprügelt habe. Das Ergebnis ist eine katastrophale API und das selbst die kleinste Kleinigkeit unheimlich schwierig zu realisieren ist. Jidesoft hat diese Editor-Komponente (die aus SimpleEdit) nochmal erweitert, vor allem aber aufgeräumt und eine geeignetere API produziert. Inwiefern die für einen modernen Editor geeignet ist, kann ich im Augenblick nicht beurteilen. Ich bin diesen Monat voll ausgebucht, danach werde ich mich aber mal mit David in Verbindung setzen und mit ihm über diese Komponente diskutieren. Das Ergebnis wäre aber nur ein Teil-offenes Projekt. Selbst wenn ich Zugriff zum Quelltext der Editor-Komponente hätte (ohne geht's nicht), bezweifle ich, dass er mir erlauben wird, diesen jedem zugänglich zu machen. Die Alternative ist die SimpleEdit-Komponente selbst zu überarbeiten (extrem hoher Aufwand), sie teilweise neu zu schreiben oder eine andere, geeignetere zu finden. Ich werd mich mal umschauen... hätte durchaus Lust, mich wieder daran zu versuchen. |
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| | Nach oben #89 | |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 08.03.2010
Beiträge: 3
| Zitat:
(habe oben auch IDEs erwähnt) Ich hätte auch Interesse an dem Editor da ich noch nicht das wahre für mich gefunden unter linux habe. Notepad++ kann ich leider nicht nutzen Klingt doch super. | |
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| | Nach oben #90 |
| Projektleiter Registriert seit: 30.11.2005 Ort: Bottrop
Beiträge: 1.365
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Stabil bezieht sich auf die genannten Editoren (TextMate, InType, e, Sublime). Notepad++ gehört für mich in eine andere Kategorie, weil es einen anderen Ansatz verfolgt. Man könnte noch jEdit mit einbeziehen, aber das Klammer ich grundsätzlich aus, weil es von der Bedienbarkeit her nicht wirklich toll ist. Ich hab gestern Abend nochmal die Editor-Komponente von SimpleEdit unter die Lupe genommen und testweise mirroring (d.h. man gibt Text an Stelle a an und an Stelle b passiert das gleiche) implementiert. Das war doch leichter als erwartet. Die API ist zwar ne Katastrophe, aber der Aufwand, um das zu ändern, wird doch durchaus vertretbar sein. Viele Teile müssen einfach nur in eine eigene Klasse/ein eigenes Paket ausgelagert werden. Okay, ich muss den Lexer-Teil neu machen und die Art, wie Nutzereingaben gehandhabt werden, aber das ist ne nette Herausforderung und wird mir vermutlich viel Spaß bereiten. Was mir generell im Sinn schwebt ist ein optisch sauber gehaltener Editor, der mithilfe von Skripten erweitert werden kann. Projekt-Verwaltung wird enthalten sein. Man wird aber auch einzelne Dateien bearbeiten können. In den Punkten wird sich das ganze an TextMate orientieren, allerdings hab ich für die Projekt-Geschichte ein paar Extras im Kopf. Auf die kostenpflichtigen Bibliotheken von Jidesoft werde ich verzichten, d.h. im Gegensatz zu den bisherigen Versionen wird es kein Docking-Framework geben. Ich denke wenn ich das durch einfache Sidebars ersetzte geht zwar Flexibilität verloren, dafür wirkt das ganze aber einfacher und aus einem Guss. Davon ab fallen mir auch nicht viele Dinge ein, die man unbedingt parallel sehen muss. Außerdem kann das ganze so dann auch wirklich ein OpenSource-Projekt werden. Andernfalls müsste ich immer einen Teil des Codes versteckt halten. Was die Frage der Zeit angeht, so gehe ich erstmal davon aus, dass ich diesen Monat keine Arbeit in das Projekt investieren werde (Studienprojekt). Danach werde ich mich gemütlich daran machen, die Editor-Komponente zu verbessern. Wie schnell das geht hängt davon ab, wie's bei mir nach dem Studienprojekt weitergeht und ob ich das richtige Thema als Bachelor Arbeit bekomme. Im Optimalfall würde ich mit einem Monat für's Refactoring rechnen. Wahrscheinlicher sind aber 2 Monate. Was mich noch interessieren würde, ist folgendes: Wenn ich mir die Mühe mache, das Projekt wieder aufleben zu lassen, kann ich dann damit rechnen, das sich Leute finden, die mir einen Teil der Arbeit abnehmen? Ich meine damit nicht, dass irgendwer sich am Refactoring der Editor-Komponente oder am Editor-Kern beteiligen soll, sondern, dass sich irgendwer darum kümmert, die zur Verfügung gestellten Skript-Erweiterungen auch tatsächlich zu nutzen. Findet sich jemand, der Snippets/LiveTemplates entwirft? Kümmert sich wer darum, getter/setter zu generieren? Oder eine CSS-Datei mit dem W3C-Validator zu validieren? Der Editor selbst ist ne Menge Arbeit, wenn ich dann noch im Alleingang dafür sorgen muss, dass es nützliche Features für diverse Programmiersprachen gibt, ist das zu viel. Man könnte auch sagen: Es gibt Gründe dafür, dass die anderen Editoren dieser Ordnung ~30€ kosten. |
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| | Nach oben #91 | |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 31.12.2006 Ort: Zürich
Beiträge: 397
| Zitat:
Ich entwickle seit ca. 3 Jahren Java und darf mich auch Sun Certified Java Programmer schimpfen
__________________ . <-- This is Punkt. Copy Punkt into your signature to help him on his way to world domination. | |
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| | Nach oben #92 | |
| Johannes Schlichenmaier Registriert seit: 26.08.2005 Ort: Karlsruhe
Beiträge: 485
| Zitat:
__________________ In the beginning was the word and the word was content-type: plain/text heute code ich, morgen debug ich und uebermorgen cast ich die koenigin auf int | |
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| | Nach oben #93 | |
| Projektleiter Registriert seit: 30.11.2005 Ort: Bottrop
Beiträge: 1.365
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Wie gesagt wird es möglich sein, Erweiterungen in div. Sprachen zu entwickeln. Java-Kenntnisse sind nicht nötig. Ich werd aber wohl zwangsläufig etwas in Richtung Plugins unterstützen müssen... bin mir nur noch nicht sicher, in welcher Form. Ich hab gestern Abend entgegen meiner Ankündigung nochmal ein Stündchen investiert und den "TokenMarker"-Teil umstrukturiert, so das die Infrastruktur existiert, um Lexer mit regulären Ausdrücken zu realisieren. Da das i.A. nicht ausreicht, um vernünftiges Syntax-Highlighting hinzukriegen, habe ich direkt auch noch einen Stack hinzugefügt, womit dafür gesorgt wäre, das alle kontextfreien Sprachen erkannt werden können. Das reicht für's Parsen zwar nicht aus, aber als Lexer ist das absolut ausreichend. Was jetzt noch fehlt, aber Aufgrund der neuen Struktur leicht machbar sein sollte, ist das einbetten von Lexern. Jedenfalls heißt das, dass jeder, der das Regex-Tutorial hier im Forum gelesen hat, Syntax-Highlighting für Programmiersprachen erstellen kann. Zitat:
Freut mich jedenfalls, dass ihr euch gemeldet habt. Dann besteht ja wirklich die Möglichkeit, dass es diesmal ne 1.0 geben wird. ;) | |
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| | Nach oben #94 |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 02.12.2004 Ort: Koblenz
Beiträge: 4.794
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"Community"projekt .. *hust* ... :)
__________________ Mehr TuS Koblenz geht nicht ... - TuS Koblenz Forum ... Benjamin Klaile ist noch in der Aufwärmphase |
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| | Nach oben #95 | ||
| Neuer Benutzer Registriert seit: 08.03.2010
Beiträge: 3
| Zitat:
Wo finde ich was zu deren anderer Ansatz oder kann mir jemand kurz den Unterschied aufzeigen? Zitat:
EDIT: Habe mir grade den Editor gezogen um mehr zu sehen als nur die Bildern. Da habe ich gesehen das meine Umlaute falsch dargestellt werden. Codierung sollte UTF ohne BOM sein (habe ich damals unter win mit notepad++ eingestellt). EDIT2: Shortcuts gehen nicht wenn ich dvorak verwende. Geändert von Fritz-net (11.03.2010 um 19:51 Uhr) | ||
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| | Nach oben #96 |
| Projektleiter Registriert seit: 30.11.2005 Ort: Bottrop
Beiträge: 1.365
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Ich bin mir ziemlich sicher, dass man unten in der Statusleiste die Codierung umstellen konnte. Generell ist die Version aber recht instabil und da ich nen Großteil neu schreiben werde, auch nicht unbedingt als Vergleichsmittel zu gebrauchen. Was die Definition angeht: Die genannte Klasse an Editoren bietet relativ wenige Funktionen "von Haus aus" an. Der große nutzen entsteht erst durch die Einbindung von Bundles/Plugins. Bei diesen Plugins handelt es sich, im Gegensatz zu Plugins für NetBeans, Eclipse o.ä. aber nicht um relativ komplexe Programme, die bestimmte Schnittstellen implementieren, sondern um ein paar Skriptdateien, denen ein Shortcut zugewiesen wird. Im Idealfall handelt es sich bei diesen Skripten dann sogar nur um solche, die ein existierendes Programm aufrufen und die Ausgabe für den Editor formatieren. Beispielsweise gibt es bei TextMate ein Kommando, dass die aktuelle Zeile an ruby weiterleitet, davon interpretieren lässt, und dann die Zeile durch die Ausgabe ersetzt. Das lässt sich dann in einer Zeile realisieren (sofern Ruby sowas wie "eval" hat). Die Grundidee ist, dass man den Editor ohne großen Aufwand an bestimmte Anwendungsfälle anpassen kann. Wenn ich z.B. PHPUnit unterstützen möchte, benötige ich ein paar Snippets/Templates (konkretes Beispiel: Um eine neue Test-Methode zu erstellen gebe ich "it<tab>" ein und bekomme eine annotierte "it_shoud_" Methode) und ein Script, dass PHPUnit aufruft und das Ergebnis als Tooltip oder sonstwie darstellt. Möchte ich PHPUnit-Support für NetBeans/Eclipse hinzufügen, muss ich ein NetBeans-Modul erstellen. Dieses muss diverse XML-Konfigurationsdateien enthalten, mehrere Interfaces implementieren, irgendwie dafür sorgen, bei einem bestimmten KeyStroke aktiv zu werden, dann endlich irgendwann mal rausfinden, welche Datei gerade offen ist und dann phpunit aufzurufen, die Ausgabe zu analysieren, der Unit-Testing-UI aufbereiten und übermitteln und dann kann ich mir Gedanken darüber machen, vielleicht auch noch ein paar Templates zur Verfügung zu stellen. Was passiert, wenn man in einem Projekt statt dem "phpunit"-Kommando ein anderes (z.B. "pake test:unit") ausführen möchte? Joa... blöd gelaufen (im Fall NetBeans konkret nur, weil die nur global phpunit konfigurieren lassen, statt das man die Einstellung abhängig vom Projekt ändern kann...). Notepad++ bietet, soweit ich weiß, sehr viele Funktionen von Haus aus, ist aber nicht wirklich erweiterbar (jedenfalls ist mir das nie aufgefallen). Nur für den Fall das sich das nicht so anhört: IDEs sind toll und in den meisten Fällen lässt sich damit gut arbeiten. Einfache Editoren bieten meist größere Flexibilität zum Preis von weniger Features und schlechterer Integration der vorhandenen Features. Das ist ein Trade-Off, der für jedes Projekt einzeln bewertet werden sollte. Die alte SimpleEdit-Version ist meiner Meinung nach absoluter Schrott. Für meinen damaligen Wissenstand war das okay und man hätte es schlechter machen können, aber inzwischen sieht es wohl so aus, als ob ich endlich auch tatsächlich über das minimal nötige Fachwissen verfüge (Terence Parr sei Dank!), ein solches Projekt vernünftig umzusetzen. Ich werde demnächst die Webseite ersetzen und alle Download-Links und Screenshots entfernen. Die letzte Version ist unglaublich instabil und abhängig vom OS einfach nur katastrophal. Auf meinem Windows-Rechner (den hab ich seit der letzten Alpha ausgetauscht) bekomme ich nun diese Jidesoft-Lizenz-Warnung, auf meinem MacBook hab ich Rendering-Artefakte und da passt überhaupt nichts. Insofern rate ich ausdrücklich davon ab, diese Version zu testen oder als Beispiel für das zu sehen, was ich nun vorhabe. Die Screencasts sind da besser, weil ich versuchen werde, die meisten Funktionen verbessert einzubauen. Na ja... erstmal das Refactoring... |
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